Die wichtigsten Nährstoffe – Vitamin D

  • 12 Jahren ago
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Mit Hilfe der im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlung ist der Körper in der Lage Cholesterol zu dem lebensnotwendigen Vitamin D umzuwandeln. Im Körper trägt es zur Regulation des Calciumhaushalts bei und sorgt dadurch für einen stabilen Aufbau der Knochen und Zähne. Außerdem ist es an der Reifung von Zellen des Immunsystems beteiligt und steigert somit die Abwehrkräfte.

Ein Mangel an Vitamin D kann vor allem in den Wintermonaten durch die fehlende Sonneneinstrahlung auftreten. Auch Krankheiten, die den Stoffwechsel und somit die Bildung von Vitamin D beeinträchtigen, können eine Unterversorgung des Körpers mit sich bringen. Insbesondere bei Kindern kann dies zu Rachitis – einer Wachstumsstörung der Knochen – führen. Durch den gestörten Calciumspiegel kann es außerdem zur Schwächung der Muskulatur und zur Bildung instabiler Knochen bis hin zu einer Erkrankung an Osteoporose kommen.

Eine Aufnahme von Vitamin D mit der Nahrung als Alternative zu der Eigenproduktion des Körpers ist eine sinnvolle Maßnahme Mangelerscheinungen vorzubeugen. Natürliche Vitamin D-Lieferanten sind Fisch, Eier, Milch und Butter. Der tägliche Bedarf an Vitamin D liegt in jeder Altersgruppe bei 5 Mikrogramm pro Tag. Für Kinder ist die Deckung des Tagesbedarfes besonders wichtig und kann durch Nahrungsergänzungsmittel gesichert werden.

Da der Körper einen natürlichen Regulationsmechanismus für die Bildung von Vitamin D besitzt, führt ein langer Aufenthalt in der Sonne nicht zu einer Überproduktion des Vitamins. Bei langfristiger Bestrahlung durch regelmäßige Sonnenbäder reagiert der Körper mit der Bildung von Melanin, einem Pigment, welches für die Färbung der Haut beim Menschen verantwortlich ist. Bei der zusätzlichen Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten sollte eine Zufuhr von 100 Mikrogramm Vitamin D pro Tag nicht überschritten werden.

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