Schlaf: Zu wenig schadet, zu viel aber auch

  • 13 Jahren ago
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Kaum jemand ist mit seinem Schlaf zufrieden. Der eine ist immer müde , der andere klagt über Schlaflosigkeit. Zu wenig gesunder Schlaf, was heisst das denn genau?

Unter sieben Stunden Schlaf pro Nacht sind für den Körper nicht genug. Dies stellte man bereits in wissenschaftlichen Studien fest. Die Lebenserwartung des Menschen, der weniger als 7 Stunden schläft, kann verkürzt sein. Nicht jeder, der ständig nur 5 Stunden schläft, stirbt früher, aber die Wahrscheinlichkeit nimmt rapide zu.

Konzentrationsprobleme und das Risiko des „Sekundenschlafs“ am Tag nehmen ebenfalls zu. Der Körper muss seine Leistung bringen, trotz der Schlafstörungen. Auch die Traumphasen verkürzen sich. Zur Erhaltung der seelischen und körperlichen Gesundheit ist es wichtig, dem Gehirn seine nächtliche „Auszeit“ zu gönnen. Im Traum verarbeitet man seine Erlebnisse und Gefühle. Sind aber die REM-Phasen zu kurz, oder fehlen sie ganz, ist der gesamte Organismus gestört. REM- Phasen sind die Traumphasen, in denen sich die Augäpfel unter den geschlossenen Lidern sichtbar bewegen. Auch Rapid-Eye-Movements genannt.
Gesunder Schlaf bedeutet, genügend Traumphasen zu haben. Bei der Schlafstörung kann im Schlaflabor untersucht werden, wie der Mensch schläft, ob er schnarcht oder träumt. Daraus ergeben sich Erkenntnisse über die jeweilige Schlafstörung. Gehirn- und Nervenfunktionen werden per Monitor überwacht, der Schlafende wird durchgehend beobachtet.

Gesunder Schlaf bedeutet auch nicht, mehr als 8 Stunden zu schlafen. Auch wer nicht an Schlaflosigkeit leidet, kann sich schaden, wenn er zu lange schläft. Schlafen Sie bis zu 8 Stunden, dann machen Sie es richtig. Leider sinkt die Lebenserwartung rein statistisch gesehen bei Langschläfern ebenfalls.

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