Was tun bei Nasenpolypen?

Juni 27, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Nasenpolypen sind gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut. Die Größe kann variieren und von wenigen Millimetern bis mehreren Zentimetern reichen und somit die ganze Nase verschließen. Die Entstehung von Nasenpolypen ist noch nicht genau erforscht, jedoch kann eine individuelle Veranlagung diese ebenso hervorrufen wie Allergien oder eine häufige Entzündung der Nasenschleimhaut. Polypen bestehen aus Bindegewebe und enthalten Flüssigkeit; aus diesem Grund gehen die Nasenpolypen oft mit einer Sekretabsonderung einher.

Polypen kommen in den häufigsten Fällen an der Nasenschleimhaut vor, können jedoch auch an anderen Stellen des Körpers auftreten. Auch im Magen-Darm-Bereich, an der Harnblase und sogar an den Zähnen können Polypen vorkommen. Nasenpolypen können in jedem Alter auftreten.

Da die Polypen zwar meist ungefährlich sind, den Patienten aber dennoch belasten, sollten sie schnellstmöglich behandelt werden. In den meisten Fällen treten die Polypen auf beiden Seiten der Nase auf. Ist nur eine Nasenseite betroffen, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, da eine Tumorerkrankung in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden kann. Meist gehen Nasenpolypen mit einer behinderten Nasenatmung einher, auch ein eingeschränktes Riechvermögen sowie eine näselnde Stimme sind Symptome bei dieser Erkrankung. Besonders im Liegen wird das Atmen erschwert; betroffene Personen schnarchen dann häufig. Sind Augen und Knochen geschwollen, kann schlimmstenfalls eine Gehirnhautentzündung, die sogenannte Meningitis, entstehen. In diesem Fall sollte der Patient schnellstens ins Krankenhaus gebracht werden. Bei Kindern ist auch eine Mittelohrentzündung eine häufige Folge von Nasenpolypen.

Die Therapie von Polypen richtet sich in erster Linie nach deren Ausprägung und Größe. In den meisten Fällen aber werden die Polypen in einer einfachen Operation entfernt; gleichzeitig werden die Ausgänge der Nasennebenhöhlen vergrößert. Die Polypen werden dann mithilfe einer Metallschlinge entfernt; mittlerweile ist auch die Behandlung per Laser weit verbreitet. Im Anschluss an diese Operation sollten Patienten wenn möglich ein besonderes Augenmerk auf die Nasenhygiene geben. Spezielle Nasenduschen mit Salzwasser und Inhalationen sind hier besonders gut geeignet. Kortison-Nasensprays sind bei der Therapie von Nasenpolypen ganz wichtig; die Anwendung sollte bestenfalls etwa sechs bis zwölf Monate dauern. Nach einer Operation kann dieses Spray das erneute Auftreten der Polypen verhindern beziehungsweise bestenfalls sogar eine Operation herauszögern oder verhindern.

Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Juni 24, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Prinzipiell ist zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung zu unterscheiden. Bei der privaten Krankenversicherung steht die Höhe der Beiträge in Zusammenhang mit dem Lebensalter und der Risikogruppe, bei gesetzlichen Krankenkassen entscheidet das Bruttoeinkommen. Private Krankenversicherungen zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass Sie als Kunde weitgehend frei darüber entscheiden können, welche Leistungen Sie erhalten möchten. Bei gesetzlichen Krankenkassen hingegen sind die Leistungen größten- teils gesetzlich vorgegeben.

Private Krankenversicherung

Von verkürzten Wartezeiten beim Arzt und einer besonders hochwertigen medizinischen Versorgung profitieren Sie mit einer privaten Krankenversicherung. Wenn Sie einen preiswerten Tarif wählen, können außerdem die Beiträge niedriger sein als bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Sollte Ihnen dies vorschweben, so kann es lohnenswert sein, sich über den sogenannten „Basistarif“ zu informieren.

Auf Wunsch können Sie sich jedoch auch umfassend versichern lassen und für viele Bereiche Zusatzversicherungen abschließen. Dazu zählen unter anderem Sehhilfen,  Alternativmedizin und Chefarztbehandlung.

Angesichts der nahezu täglichen Meldungen zu eventuellen oder bereits feststehenden Beitragserhöhungen für gesetzlich Krankenversicherte, wird die private Alternative für viele immer sinnvoller. Viele Personen- gruppen sind zum Abschluss einer privaten Krankenversicherung berechtigt, unter anderem Selbstständige, Studenten und Angestellte. Für Angestellte existiert die Bedingung, dass sie über einen Zeitraum von drei Jahren ein Jahresbruttogehalt von mehr als 49.950 Euro erhalten haben.

Mit einem kostenlosen Versicherungsvergleich im Internet können Sie sich über Preise und Leistungen informieren. Beachten Sie, dass eine private Krankenversicherung Sie zu einer Gesundheitsprüfung auffordern darf, nachdem Sie einen Antrag gestellt haben.

Gesetzliche Krankenkasse

Bei jeder gesetzlichen Krankenkasse ist der Leistungsumfang weitgehend gesetzlich reglementiert, damit eine solide Behandlung gewährleistet ist. Auch der Beitragssatz ist gesetzlich festgelegt. Er beträgt 14,9 Prozent des Bruttoeinkommens, von denen der Arbeitnehmer 7,9 Prozent tragen muss.

Doch auch bei der gesetzlichen Krankenkasse können Sie zwischen vielen Tarifen wählen. Diese unterscheiden sich beim Leistungskatalog in einigen Punkten sowie bei den Möglichkeiten, durch Bonus- programme und Wahltarife Geld erstattet zu bekommen. Daneben bestehen bei einigen Tarifen Zusatzleistungen wie die Unterstützung von Sportkursen, kostenlose Reiseimpfungen und umfangreiche Beratung rund um die Uhr. Sie können sich online mit einem Krankenkassenvergleich oder Vergleich von Zusatzversicherungen kostenlos über Details informieren.

Während eine private Krankenversicherung auf der Grundlage einer Gesundheitsprüfung über die Aufnahme eines Antragstellers entscheiden lassen darf, muss eine gesetzliche Krankenversicherung jede versicherungspflichtige Person aufnehmen. Ehepartner und Kinder mit geringem Einkommen und einem Höchstalter von 25 Jahren müssen sogar kostenlos mitversichert werden. Derzeit sind etwa 50 Millionen Deutsche gesetzlich krankenversichert. Addiert man die Familienangehörigen, so erhält man eine Zahl von ca. 70 Millionen Versicherten.

Unabhängig davon, ob Sie die private oder die gesetzliche Variante bevorzugen – in jedem Fall sollten Sie leistungsstarke und preiswerte Versicherungen miteinander vergleichen.

Darmentzündung Morbus Crohn

Juni 22, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Hinter der Bezeichnung Morbus Crohn verbirgt sich eine chronische Darmentzündung, die alle Schichten der Darmwand befallen kann. Die Entzündung kann dabei sowohl ausschließlich im letzten Teil des Dünndarms oder im Dickdarm entstehen, in zahlreichen Fällen sind aber auch beide Darmteile betroffen.

Vielfach tritt Morbus Crohn erstmals im Alter von 15-34 Jahren auf, wobei Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sind. Lediglich bei kleinen Kindern tritt diese Erkrankung eher selten auf. Die Ursachen für die Darmentzündung Morbus Crohn sind heute noch nicht vollständig erforscht. Experten vermuten jedoch, dass verschiedene psychische, infektiöse und auch immunologische Faktoren zusammenspielen. Forscher haben jetzt sogar mehrere Erbfaktoren entdeckt, die die Entstehung von Morbus Crohn begünstigen. Auch das Rauchen oder psychosozialer Stress können Ursachen einer solchen Entzündung sein.

Die Darmentzündung Morbus Crohn befällt alle Schichten der Darmwand, wobei sich gesunde und kranke Darmabschnitte abwechseln. Heilen die erkrankten Darmteile ab, können sich Narben bilden, die den Darm verengen und sogar zu einem Darmverschluss führen können. Zudem können sich abgekapselte Eiteransammlungen und fehlerhafte Verbindungsgänge, etwa zur Blase oder zur Darmhaut, bilden, wodurch die Nahrung nicht mehr ausreichend aufgenommen werden kann. Typische Anzeichen der Darmentzündung sind daher ein mehr als sechs Wochen andauernder Durchfall und Schmerzen im unteren rechten Bauchabschnitt. Zudem können Fieber, Appetitlosigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.

Nicht immer verläuft die Krankheit chronisch, sondern viele Patienten sind schubweise davon betroffen. Sie können so beispielsweise über einen längeren Zeitraum beschwerdefrei sein, aber auch Rückfälle nach einiger Zeit sind nicht auszuschließen.

Bei vielen Patienten dauert es oft eine Weile, bis die Darmentzündung Morbus Crohn entdeckt wird. Nach einer ganzheitlichen Anamnese, der auch eine Blutentnahme zur Feststellung von Entzündungsherden vorausgeht, folgt bei länger anhaltenden Beschwerden oft eine Darmspiegelung, um Gewebeproben entnehmen zu können. So können Darmverengungen und Entzündungsherde zudem sehr schnell erkannt werden. Um Entzündungen im Zwölffingerdarm entdecken zu können, ist zudem eine Magenspiegelung angeraten.

Viele Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Darmentzündung können heute ambulant behandelt werden. So ist es beispielsweise möglich, Morbus Crohn mit Kortison zu behandeln. Erst dann, wenn die Darmentzündung viele Teile des Darms befallen hat, muss eine Operation durchgeführt werden, bei der unter Umständen die betroffenen Darmteile entfernt werden.

Wie kann eine Sonnenallergie behandelt werden?

Juni 11, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Nicht alle Menschen freuen sich auf die warme Jahreszeit, für einige ist es fast unerträglich, sich der Sonne auszusetzen, da sie allergisch reagieren. Die Sommerallergie wird generell in drei verschiedene Krankheiten eingeteilt. Zum einen gibt es die Polymorphe Lichtdermatose, die wohl zu den häufigsten Formen der Sonnenallergie zählt. Hierbei bekommt der Betroffene an den Körperstellen, die noch nicht an die Sonne gewöhnt sind, durch die UVA-Strahlung Ausschlag, Bläschen und Juckreiz. In der Regel verschwinden die Symptome nach wenigen Wochen, wenn man sich an die Sonne gewöhnt hat.

Zum anderen gibt es die sogenannte Mallorca Akne, die ihren Namen daher hat, dass sie häufig durch die Sonne in südlichen Ländern verursacht wird. Urlauber reagieren oft empfindlich auf die Kombination von dem UV-Licht der Sonne und den Inhaltsstoffen von Sonnenschutzmitteln, sodass es zu Hautreizungen kommt, die ähnlich wie Akne aussehen.

Eine weitere Form der Sommerallergie ist die Photoallergische Reaktion. Hierbei neigt der Betroffene zu Allergien oder Verfärbungen der Haut, die durch die Reaktion von Sonne und einem anderen Stoff, wie zum Beispiel Arzneimittel, Parfüm oder bestimmten Pflanzen, ausgelöst werden.

Wie kann eine Sonnenallergie behandelt werden?

Je nachdem unter welcher Form der Sommerallergie man leidet, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Vorbeugung oder zur Behandlung der Allergie. Bei der polymorphen Lichtdermatose ist es ratsam, die Sonneneinstrahlung komplett zu meiden oder aber Sonnenschutzmittel mit einem hohen UVA-Schutz zu verwenden. Vorbeugen kann man der Allergie auch durch die regelmäßige Einnahme von Beta-Caroten oder durch eine stufenweise Lichttherapie, die vom Arzt angeordnet werden kann.

Die Mallorca Akne lässt sich verhindern, indem man darauf achtet, nur Sonnengel mit einem sehr hohen UVA-Schutz zu verwenden, da dieses fettfrei ist und keine Emulgatoren enthält. Generell sollte man bei Sonnenschutzmitteln auf Angaben wie “emulgatorfrei” oder “fettfrei” achten und auch ausserhalb der Sonne für die Haut nur Pflegemittel verwenden, die nicht so fetthaltig sind.

Bei der Photoallergischen Reaktion sollte man auf Parfüm und parfümierte Cremes so gut es geht verzichten. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte sich vorher erkundigen, wie sich diese unter UV-Einstrahlung auswirken. Zudem ist es ratsam, ausschließlich Sonnenschutzmittel mit Mikropigmenten zu verwenden um eine Sonnenallergie zu vermeiden.

Bewährte Hausmittel gegen Fieber

April 19, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Fieber ist eine normale Abwehrreaktion des Körpers, um Krankheitserreger schneller unschädlich machen zu können. Bei erhöhten Temperaturen bis 38°C ist keine Gegenmaßnahme erforderlich. Fieber über 38°C wirkt sich jedoch belastend auf den Kreislauf aus und sollte mit geeigneten Mitteln gesenkt werden.

Bewährte Hausmittel gegen Fieber sind schweißtreibende Getränke wie heißer Fliederblüten-, Holunder-, Linden- oder Kamillenblütentee. Von dem heißen Tee sollte mehrmals am Tag eine Tasse getrunken werden. Auch Petersilientee wirkt Wunder. Dazu schneidet man frische Petersilie klein, kocht sie mit Wasser auf und trinkt den Sud nach dem Abseihen. Hierfür gibt man einen Esslöffel Petersilie auf eine Tasse Tee. Der Tee kann nach Belieben mit zwei Teelöffeln Honig gesüßt werden. Fiebersenkende Wirkung haben auch Tees aus Thymian-, Himbeer- oder Preiselbeerblättern. In der Apotheke gibt es bereits fertige Fieberteemischungen. Der Körper hat durch das Schwitzen einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, deshalb sollten als Minimum täglich 2 Liter Wasser oder Mineralwasser, Fruchtsäfte oder Kräutertees getrunken werden.

Wirksam und schweißtreibend ist auch ein heißes Bad, danach eine heiße Tasse Milch mit Honig und anschließender Bettruhe. Meist hat man keinen Appetit, wenn sich der Körper mit Fieber plagt. Trotzdem wäre es falsch zu hungern, denn der geschwächte Körper braucht Nahrung. Zu empfehlen ist leichte Kost wie Obst und Gemüse mit viel Vitamin C (Kiwi, Papaya), leichtverdaulicher Reis, Kartoffelpüree, Quark, Gemüse- oder Hühnerbrühe sowie Salat.

Kalte Wadenwickel entziehen dem Körper Wärme und sind ebenfalls bewährte Hausmittel gegen Fieber. Dazu mischt man kaltes Wasser mit Essig im Verhältnis 1:5, tränkt zwei Handtücher und umwickelt die Waden des Kranken. Über die nassen Handtücher wickelt man ein trockenes Tuch. Nach 10 bis 15 Minuten bzw. wenn der Wickel Körpertemperatur angenommen hat, wird die Prozedur wiederholt. Dabei ist immer darauf zu achten, dass die Füße warm bleiben. Werden die Füße kalt, sollte man die Wadenwickel beenden. Reichen die Wadenwickel zur Fiebersenkung nicht aus, kann man auch den Oberkörper mit kalt getränkten Handtüchern umwickeln.

Ein anderes bewährtes Hausmittel ist ein Umschlag mit geriebenen Kartoffeln. Dazu wickelt man den Brei aus rohen, geriebenen Kartoffeln in ein Tuch und legt dieses auf die Stirn und den Oberkörper. Wenn der Brei getrocknet ist, wird der Wickel erneuert.

Bei Babys und Kleinkindern sollten die Hausmittel nur nach Absprache mit dem Arzt angewandt werden.

Schwitzen – und was man dagegen unternehmen kann

April 14, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang im menschlichen Körper und zudem gesund und lebenswichtig. Während des Schwitzens sondert der Körper nicht nur Wasser ab, sondern schwemmt auch  gleichzeitig alle Gift- und Schadstoffe aus dem Körper. Normales Schwitzen bei sommerlichen Temperaturen im Hochsommer oder auch bei körperlicher Betätigung ist völlig normal, aber starkes Schwitzen kann zu einer Qual für den Betroffenen werden.

Immer schweißnasse Hände zu haben oder immer mit dem Gefühl leben zu müssen dass man durch starkes Schwitzen unangenehm riecht, ist für viele Menschen unerträglich. Übermäßiges Schwitzen kann viele Ursachen haben. Medikamente oder die falsche Ernährung können dafür verantwortlich sein, aber auch in den Wechseljahren können Frauen vermehrt unter Schweißausbrüchen leiden. Wer immer wieder extrem stark schwitzt, der sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen um die Ursache feststellen zu lassen. Aber nicht immer sind eine Krankheit oder eine Unverträglichkeit daran schuld wenn es zu übermäßigem Schwitzen kommt. Bei manchen Menschen arbeiten die Schweißdrüsen mehr als bei anderen. Man kann allerdings auch als Laie erkennen, wann Schwitzen eine krankhafte Ursache hat und wann nicht. Der frische Schweiß eines gesunden Menschen ist klar und riecht kaum. Liegt eine krankhafte Veränderung im Körper vor, dann riecht der Schweiß streng und beißend. Aber was hilft effektiv bei zu starkem Schwitzen?

Es gibt sehr viele Möglichkeiten das Schwitzen in den Griff zu bekommen. Deodorants oder auch Deoroller können das Schwitzen nicht verhindern, sondern lediglich den Geruch beseitigen. Das eigentliche Problem ist damit natürlich nicht gelöst. Es gibt einige sehr sinnvolle Methoden auf pflanzlicher und damit natürlicher Basis, die dem Schwitzen Einhalt gebieten können.

Wirksam ist zum Beispiel eine zweiwöchige Kur mit Salbei. Die im Salbei enthaltenen Bitterstoffe regulieren auf natürliche Art und Weise die Schweißabsonderung. Meist hilft es schon zwei Wochen lang regelmäßig Tee aus frischen Salbeiblättern zu trinken, um eine übermäßige Schweißabsonderung zu stoppen. Auch Wechselduschen und das Abreiben des Körpers mit Apfelessig können dabei helfen, um die Produktion der Schweißdrüsen zu verringern. Ein sehr altes, aber sehr wirkungsvolles Rezept ist ein Tomatenbad. Dazu werden drei Liter Tomatensaft in einer Wanne mit lauwarmem Wasser verrührt und ein Bad von 15 Minuten hemmt die Absonderung von Schweiß für einen längeren Zeitraum.

Wer besonders mit starken Schweißabsonderungen in den Händen zu kämpfen hat, der sollte die Hände mehrmals am Tag in lauwarmes Wasser tauchen. Dadurch ziehen sich die Schweißdrüsen zusammen und die Schweißproduktion in den Drüsen wird nachhaltig gestoppt.

Homöopathie als Heilmethode in der Naturheilkunde

April 9, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Mit dem Begriff “Homöopathie” (“ähnliches Leiden” von griech. homoios = das Gleiche, Gleichartige) wird eine spezielle Therapieform in der Naturheilkunde bezeichnet, die Ende des 18. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet wurde und von der Grundannahme des so genannten “Ähnlichkeitsprinzips” ausgeht. Dieses Prinzip basiert auf der Annahme, dass eine kranke Person mit einer sehr kleinen Menge eines Mittels behandelt werden sollte, welches in einer höheren Dosierung bei einem gesunden Menschen zu ähnlichen – für eine bestimmte Krankheit charakteristischen – Symptomen führt. Um dementsprechend “Ähnliches durch Ähnliches zu heilen”, werden Arzneimittel „potenziert“, d. h. die verwendeten Ausgangsstoffe werden schrittweise durch intensives Schütteln oder Verreiben mit Wasser oder Alkohol immer stärker verdünnt, wodurch Nebenwirkungen minimiert und die Wirksamkeit des Mittels verstärkt werden soll.

Um das für den jeweiligen Patienten passende homöopathische Mittel zu finden, führt der Therapeut – wie in der Naturheilkunde allgemein üblich – mit diesem zunächst ein ausführliches Gespräch, in dem eine möglichst detaillierte Beschreibung der aktuellen Beschwerden, aber auch die Krankenbiografie (d. h. sämtliche vorherigen Erkrankungen, Operationen, Beschwerden) erfolgt, denn die Ursache einer gegenwärtigen Erkrankung kann im Sinne der Homöopathie auch bereits Jahre oder sogar Jahrzehnte zuvor zu finden sein. Neben der eigenen Krankengeschichte erfragt der Homöopath auch bestehende und zurückliegende Erkrankungen innerhalb der Familie – denn es wird außerdem davon ausgegangen, dass der Ursprung für chronische Beschwerden unter Umständen schon in früheren Generationen gelegt wurde.

Nach dieser so genannten “Erstanamnese” wird das passende homöopathische Mittel ausgearbeitet – wobei die Homöopathie eine Vielzahl verschiedener Heilmittel bietet, die teilweise aus Pflanzen wie Bachblüten, aber auch aus Tiergiften, Mineralsalzen, Metallen und anderen chemischen Substanzen hergestellt werden und in diversen Formen, z. B. als alkoholische Lösungen, Tabletten und Globuli (Kügelchen) oder Salben verwendet werden. Generell ist die Behandlung mit homöopathischen Arzneien ebenso wie andere naturheilkundliche Verfahren meist sehr sanft und ohne Nebenwirkungen und erfreut sich daher zunehmender Bekanntheit und Popularität. Neben Naturheilpraktikern, die diese Methode schon seit jeher anwenden, gibt es mittlerweile auch viele homöopathisch arbeitende Ärzte.

Das menschliche Gehör

März 23, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Wie funktioniert eigentlich das menschliche Gehör? Welche Vorgänge ermöglichen es, dass Sie die Umgebung auditiv wahrnehmen können?

Die Funktion des Ohrs

Der Mensch kann hören, da jedes Geräusch Schallwellen erzeugt; diese werden durch die Luft getragen und erreichen schließlich das Hörorgan des Menschen, das Ohr. Dort werden die Schallwellen aufgenommen und schließlich in Geräusche umgewandelt.

Das Ohr selbst besteht aus drei Teilen: dem Außen-, dem Mittel- und dem Innenohr. Nach außen sichtbar ist die Ohrmuschel, an die der sogenannte Gehörgang anschließt. Das Außenohr endet am Trommelfell; hier kommen die von außen produzierten Schallwellen an und bringen das Trommelfell in Bewegung. Durch diese Bewegungen überträgt das Trommelfell die wahrgenommenen Schallwellen an das Innenohr. Über drei kleine, nur wenige Millimeter lange Knöchelchen, die Hammer, Amboss und Steigbügel genannt werden, gelangen nun die Schallwellen vom Außen- in das Innenohr.

Im Innenohr übernimmt vor allem die Hörschnecke eine wichtige Aufgabe. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Mittelohr und dem Hörnerv her, der letztlich dafür sorgt, dass die Schallwellen in Impulse umgewandelt und im Hirn als Geräusche interpretiert werden. In der Schnecke befinden sich die eigentlichen Sinneszellen, die Haarzellen. Sie bewegen sich und stellen die Reizsignale her, die den Hörnerv aktivieren.

Schützen Sie ihr Gehör

Das menschliche Gehör ist ein sehr empfindliches System und ein extrem wichtiger Sinn des Menschen. Was das menschliche Gehör leistet, ist beeindruckend. Schließlich ist es in der Lage, selbst kleinste Eindrücke wahrzunehmen und in Geräusche umzuwandeln. Weil das menschliche Gehör so empfindlich ist, ist es besonders wichtig, dass Sie Ihr Gehör schützen. Einmal aufgetretene Schäden im Ohr sind zumeist irreparabel. Schäden entstehen vor allem durch Lärm; die heutige Gesellschaft und Welt ist so laut, dass unser Gehör eigentlich nicht dafür geschaffen ist. Ständig sind wir von zu lauten Reizen umgeben, die auf Dauer das Gehör schädigen können. Lärm durch Verkehr, laute Werkzeuge oder durch laute Musik können dem Ohr dauerhaft schaden und nicht nur zu einem Verlust der Hörqualität, sondern auch zu anderen Krankheiten wie Tinitus führen. Daher empfiehlt es sich, einen Gehörschutz bei sich zu tragen, wenn man weiß, dass man mit Lärm konfrontiert werden kann.

Diese Ansicht wurde jedoch bereits vor einigen Jahren durch eine Studie der Hochschule Aalen angefochten. Es konnte bei dieser Studie kein signifikanter Unterschied der Hörqualität bei Menschen, die einen MP3 Player verwenden und Menschen, die noch nie einen MP3 Player besessen haben, festgestellt werden. Viel schlimmer waren hierbei sogenannte Knalltraumata. Menschen, die durch einen lauten Knall kurzzeitig ihr Gehör verloren haben, oder zumindest einen kurzzeitigen Hörverlust erlebt haben, wiesen größere Schäden auf als Menschen, die Ihren MP3 Player zu laut aufdrehen.

Nichtsdestotrotz ist diese Studie kein Grund sein Gehör nicht trotzdem zu schützen, gerade wenn man täglich erhöhten Lärmbedingungen ausgesetzt ist. Hörschäden verringern die Lebensqualität und dementsprechend sollte man vorbeugen wo es nur geht!

Schimmel in der Wohnung und seine Schäden

Februar 22, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Laut Statistiken befindet sich in beinahe jeder dritten Wohnung in Deutschland die grünlichen, schwarzen oder gelblichen Schädlinge an Wänden und Decken.

Schimmel entsteht in einer warm-feuchten Umgebung mit einem Nährboden aus organischen Stoffen. Beispiele für diese Stoffe sind: Erde, Holz, Staubkörner und sogar Kunststoff. Dieser Schimmel wächst bei einer dauerhaft feuchten Wärme und es entsteht dadurch größere Pilzgeflechte, die sich ungebremst weiter vermehren können.

Sicher ist, dass Schimmel in der Wohnung krank machen kann. Die häufigsten Symptome bei Betroffenen sind Reizungen von Hals oder Augen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Auch allergische Reaktionen wie Asthma-Anfälle sind keine Seltenheit.

Die Gefahr für Kinder ist ganz besonders groß, da das Immunsystem der Kinder noch im Aufbau ist und dadurch übersensibel auf den Schimmel reagiert.

Der Grund wieso uns Schimmel krank macht ist ganz einfach. Der durchschnittliche Mensch atmet am Tag 10m³ Luft ein und diese Luft enthält 10.000 Sporen, welches der Schimmel in die Luft abgibt. Diesen niedrigen Wert kann der menschliche Körper abwehren, aber bei einer dauerhaften Konzentration von Schimmel in einer Wohnung, kann auch der gesündeste Körper krank werden, da die Einnahme der Sporen durch die zusätzliche Quelle in der Wohnung gestärkt wird und unser Immunsystem diese nicht mehr bekämpfen kann.

Es ist wichtig, dass man die Ursache bei einem Schimmelpilzbefall analysieren muss, damit man dieses Problem auch effektiv bekämpfen kann, da der Schimmel sonst wieder auftauchen kann. Es wird deswegen empfohlen, den Schimmel erst mit Alkohol zu bekämpfen und wenn der Schädling wieder auftaucht einen Experten zu rufen, damit ein erneuter Schimmelpilzbefall ausgeschlossen werden kann.

Der Kasack – praktische Berufskleidung für Mediziner

Februar 16, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Der Kasack ist ein ideales Bekleidungsstück für Angehörige medizinischer Berufe sowohl in Krankenhäusern, Arztpraxen, der Ergotherapie, Pflegeeinrichtungen und Seniorenheimen. Auch Personen anderer Berufsgruppen kleiden sich gern mit diesem zeitlosen und funktionellen Bekleidungsstück, etwa in Kosmetikstudios oder Massagepraxen, in Großküchen etc.

Als praktische Berufsbekleidung bestimmen Kasacks seit langem das Bild des modernen Klinikalltags. Der Kasack als sportliche Kurzversion im Gegensatz zum langen Berufsmantel für den Arzt, traditionell in klassischem Weiß, entweder durchgeknöpft bzw. mit Reißverschluss oder in Schlupfform, mit zeitlos modernem V-Ausschnitt oder Rundhalsausschnitt sowie mit verschiedenen Kragenformen, wie Reverskragen oder Stehkragen, ermöglicht dem Mediziner eine maximale Bewegungsfreiheit, um den vielseitigen Arbeitsanforderungen eines Krankenhauses oder der ärztlichen Praxis uneingeschränkt gerecht werden zu können.

Die Berufsbekleidung des medizinischen Personals wird durch den Kasack stylisch aufgelockert. Als Alternative zum Berufshemd oder dem Kittel sind Kasacks in verschiedenen modischen Variationen erhältlich. Die Auswahl ist groß und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Sie sind individuell zu den Berufshosen sowohl beim männlichem als auch weiblichen Personal kombinierbar.

Kasacks als praktische Berufsbekleidung für Mediziner sind in verschiedenen Farbgebungen und -kombinationen erhältlich. Neben dem traditionellen Weiß werden vom OP-Personal die Farben Grün oder Blau eingesetzt. Um auch in der Berufsbekleidung modische Akzente zu setzen, tragen Krankenschwestern in Kliniken oder auch Pflegepersonal in anderen stationären Einrichtungen, wie beispielsweise Seniorenheimen, gern Kasacks in Rot, Orange, Mint oder Gelb. Verschiedene Farbkombinationen sind außerdem möglich. Einige Kasacks haben auch farbige Applikationen bzw. einen Motivdruck und/oder farbige Besätze entlang des Kragens und der Taschen oder fallen auf durch ein Streifenmuster, wodurch sich viele Möglichkeiten der Kombinierbarkeit auch mit andersfarbigen Bekleidungsstücken ergeben.

Die Ärmellängen des Kasacks variieren von kurz über dreiviertel bis lang. Als sommerliche Variante ist der Kasack ärmellos. Schick sieht ein Kasack auch beispielsweise mit einer asymmetrischen Knopfleiste aus. Körpernah geschnitten und kombiniert zu einer weißen Shorts bei den Damen sieht ein Kasack richtig flott aus. Wichtig sind große, von oben eingreifbare Taschen am Kasack, da diese Raum bieten für diverse medizinische Instrumente und andere Utensilien, wie beispielsweise Stethoskop, Pflaster, Fieberthermometer oder ähnliches.

Kasacks sind als praktische Berufsbekleidung für Mediziner aus deren Berufsalltag nicht wegzudenken. Sie zeichnen sich aus durch hohen Tragekomfort, Funktionalität sowie Strapazierfähigkeit und sind überaus bequem. Hergestellt zumeist aus reiner Baumwolle, Polyester oder anderen Mischgeweben, sind sie äußerst pflegeleicht und werden somit den hygienischen Anforderungen der medizinischen Einrichtungen gerecht.

Auf Grund ihrer trageangenehmen Eigenschaften werden Kasacks sowohl von Frauen als auch Männern immer wieder gern auch in der Freizeit getragen, wobei dann weitere Materialien, Formen und Farben zum Einsatz kommen.

Nächste Seite »

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de Bloggeramt.de Blog Verzeichnis