Gesundes Walking und Trekking vor dem Winter

Oktober 12, 2010 by  
Filed under Sport & Fitness

Wenn der Winter vor der Tür steht und die kalte Jahreszeit beginnt, ist auch Hochsaison für Erkältungskrankheiten. Zudem wird die körpereigene Abwehr im Winterhalbjahr durch trockene Heizungsluft und überheizte Räume geschwächt. Und kurze Tage und lange Dunkelheit fördern außerdem die Entstehung einer Tageslichtdepression, die durch den Mangel an Tageslicht hervorgerufen wird.

Was ist zu tun, um den Körper auf diese Belastungen vorzubereiten? Abhärtung heißt das viel gepredigte Schlagwort. Eine effektive Art, die Abwehrkräfte zu mobilisieren, ist viel Bewegung an frischer Luft. Das ist nicht nur gesund, das macht auch noch Spaß!

Gesundes Walking ist eine hervorragende Möglichkeit, draußen sportlich aktiv zu werden, wenn einem Jogging nicht liegt oder mangelnde körperliche Fitness das Laufen nicht zulässt. Gesundes Walking steigert die individuelle Belastbarkeit und Ausdauer, trainiert die Muskeln und schont die Gelenke. Diese Sportart ist sowohl als Ausgleichssportart für gesundheitsbewusste Menschen geeignet als auch für Übergewichtige, untrainierte Menschen und Menschen mit Rücken- und Haltungsschäden. Die Technik ist leicht erlernbar und schon nach wenigen Stunden beherrschen auch Anfänger den richtigen Bewegungsablauf. Es empfiehlt sich jedoch für Anfänger, einen Kurz zu besuchen und sich anleiten zu lassen, da falsch ausgeführte Techniken zu Überbelastung und Gelenkschädigungen führen können.

Eine andere Variante für Bewegung im Freien ist gesundes Trekking. Trekking ist ursprünglich der Begriff für mehrtägige Weitwanderungen in unerschlossenen Gegenden mit Übernachtungen im Zelt und Kochen unter freiem Himmel. Doch im Grunde bezeichnet gesundes Trekking auch das Wandern und den Spaß an der Fortbewegung in der Natur ganz allgemein. Touren in einer Gruppe oder allein durch die herbstliche Landschaft beleben Herz und Kreislaufsystem, bauen Stress ab und sorgen für ein gutes Körpergefühl. Die stetige körperliche Belastung über mehrere Stunden hinweg regt zudem die Fettverbrennung an und steigert von Tour zu Tour Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Auch wenn gesundes Trekking eine gelenkschonende Sportart ist, sollte gerade am Anfang darauf geachtet werden, dass die ausgewählten Touren nicht zu lang und zu schwierig sind. Besonders Anfänger unterschätzen leicht die eigenen Kräfte und neigen dazu, sich körperlich viel zu sehr zu verausgaben. Wichtiger, als die zurückgelegte Strecke, ist der Spaß an der Bewegung an sich.

Sowohl für Walking als auch für Trekking sollte man auch auf gesundes und bequemes Schuhwerk achten. Im Internet gibt es viele Anbieter, wo man Schuhe online bestellen kann. Wenn einem diese nicht gefallen oder nicht passen, können die Schuhe zurück geschickt werden. Viele Shops bieten hierfür sogar kostenfreie Rücksendungen an.

Walking oder Nordic Walking – Unterschiede und Vorteile

März 27, 2009 by  
Filed under Sport & Fitness

Walking (Gehen) ist eine Trendsportart, die man zwischen Wandern und Joggen ansiedeln kann. Die Bewegungen der Beine und der Arme spielen dabei eine genau so große Rolle, wie der Rhythmus beim Walking. Eine der wichtigsten Grundregeln ist, dass sich die Arme und Beine gegengleich bewegen.
Das bedeutet, wenn Ihr rechter Fuß vorne ist, sollte der linke Arm ebenfalls vorne sein.

Der Unterschied zwischen Walking und Nordic Walking liegt darin, dass man beim Nordic Walking mit Stöcken arbeitet und beim Walking nur mit den Armen.

Walking ist vor allem für Personen geeignet, welche mit Sport starten wollen oder lange keine körperliche Betätigung betrieben haben. Es ist folglich der perfekte Einstieg in ein aktiveres Leben. Beide Sportarten sind besonders für Menschen mit Übergewicht zu empfehlen. Ein dreimaliges Training von ca. 20 Minuten pro Woche ist viel effektiver als einmal eine Stunde. Aufwärmen und Dehnen sind ein absolutes Muss um einen Muskelkater am nächsten Tag zu verhindern.

Besonders von Vorteil ist bei diesen Sportarten, dass das benötigte Equipment relativ günstig ist. Relativ deshalb, weil Sie auch hier auf die Qualität achten sollten. Das gilt einmal für das richtige Schuhwerk aber auch für die passenden Walking Stöcke. Bei den Stöcken gilt als Faustregel, „Körpergröße mal 0,7“. Das schönste daran ist, dass Sie diese Sportart überall und bei jedem Wetter ausüben können.

Nachteile gibt es nur dann, wie auch bei jedem anderen Sport, wenn die Technik nicht korrekt angewendet wird. Lassen Sie die Hände immer leicht geöffnet und ballen Sie diese nicht zu Fäusten. Auch der richtige Stockeinsatz sollte gelernt sein, da es ansonsten zu Verspannungen der Nackenmuskulatur kommen kann. Es ist daher auf jeden Fall ratsam vorab einen Grundkurs zu besuchen. Mit der richtigen Technik werden Sie viel Freude an der Bewegung haben.


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