Lichtschutzfaktor und Sonnenschutzmittel

Mai 14, 2009 by  
Filed under Beauty & Pflege

In Zeiten von Ozonloch und Klimawandel nimmt der Schutz der Haut einen immer höheren Stellenwert ein. Denn die Haut hat ein langes Gedächtnis und nimmt uns jeden Sonnenbrand übel. In südlichen Breiten wie in Australien oder dem südlichen Afrika, ist es schon seit Jahren üblich sich vor der Sonne zu schützen und Präparate mit hohem Lichtschutzfaktor zu benützen. Und auch bei uns wächst langsam das Bewusstsein, dass ein wirksamer Schutz vor den Strahlen der Sonne immer wichtiger wird.

Für ein gutes Sonnenschutzmittel sind folgenden Kriterien ausschlaggebend, es sollte einen hohen Licht und Breitbandschutz besitzen, außerdem muss es Schweiß und wasserfest sein. Was den Lichtschutzfaktor angeht, so sollte der nicht unter 15 liegen, für Kinder eher noch höher, denn ihre Haut ist noch empfindlicher als die eines Erwachsenen. Für Bergsteiger oder Wassersportler sollte es ein richtiger Sunblocker mit Faktor 40 sein, denn Wasser und Schnee reflektieren die Strahlen und vervielfachen die Wirkung der Sonne wie ein Spiegel. Exponierte Körperstellen wie die Ohren, die Nase und die Schultern sollten immer besonders sorgfältig eingecremt werden, denn hier tritt ein Sonnenbrand besonders schnell auf.

Ein wichtiger Punkt beim Sonnenschutz ist die Kleidung, hier gibt es die sogenannte 4 H Regel. Die Kombination aus Hut-Hose-Hemd-hoher Lichtschutzfaktor bietet den besten Schutz gegen einen Sonnenbrand. Auch ein guter Sonnenschutz hält nicht ewig und nach jedem Aufenthalt im Wasser sollte die Sonnencreme wieder neu aufgetragen werden. Der Lichtschutzfaktor besagt wie lange man in der Sonne bleiben kann ohne dass die Haut Schaden nimmt. Ist diese Zeit abgelaufen so nützt es nichts sich neu einzucremen, dann heißt es ab in den Schatten!

In vielen Urlaubsländern kann man immer wieder beobachten, dass die Touristen in den heißesten Stunden des Tages zwischen 11 und 15 Uhr am Strand liegen und sich dort regelrecht grillen lassen. Diese Urlauber sind sehr leicht erkennbar denn ihre Haut leuchtet schon nach kurzer Zeit in feurigem Rot. Besser ist es diese Stunden zu meiden und die ersten Tage des Urlaubs eher im Schatten zu verbringen. Für viele ist daher naheliegend ihre Haut unter der künstlichen Sonne der Solarien zu bräunen und sich so einen Sonnenschutz aufzubauen. Das ist jedoch ein Trugschluss denn die überwiegend auf UV-A Strahlung basierenden Sonnenliegen machen die Haut zwar braun, bewirken aber keinen wirksamen Sonnenschutz.

Besser ist es sich an seinem individuellen Hauttyp zu orientieren, denn jeder Mensch gehört zu einem der 4 Hauttypen der vom keltisch hellhäutigen bis zum mediterranen Typ reicht. Wer zu den hellhäutigen blonden oder gar rothaarigen Menschen gehört sollte die Sonne meiden oder sich mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor schützen. Denn die Gefahr von Hautkrebs ist bei diesem Hauttyp besonders hoch, der Aufenthalt in der Sonne sollte ein Vergnügen sein und nicht die Gesundheit gefährden.

Schutz vor Sonnenbrand – Ihr individueller Hauttyp

November 9, 2007 by  
Filed under Beauty & Pflege

Die Zahl der Hautkrebsfälle steigt in Deutschland jährlich um sieben Prozent! Ursache hierfür ist vor allem unser Freizeitverhalten: Sonnenurlaube rund ums Jahr, häufige Sonnenbäder und Solariumbesuche. Trotzdem gehört der regelmäßige Gang ins Solarium für viele Teenager bereits zum Alltag. Und das oft schon ab 12 Jahren!

Der beste Schutz vor Sonnenbrand ist die gesunde Selbsteinschätzung. Wieviel Sonne Sie vertragen, ohne rot zu werden, hängt von Ihrem individuellen Hauttyp ab. Wer seine Haut richtig beobachtet, kann ihre Sonnenempfindlichkeit beurteilen und sich angemessen schützen.

Quelle: www.unserehaut.de

Hauttyp 1

  • Sehr helle Hautfarbe,
  • rötliches oder hellblondes Haar,
  • blaue, grüne oder hellgraue Augen
  • Sommersprossen
  • wird nicht braun, sondern bekommt Sommersprossen, sehr häufig Sonnenbrand

Vermeiden Sie die Sonne! Ihre Haut wird nicht gebräunt, die Sonnenbestrahlung führt zu irreparablen Schäden, die sogar zu Hautkrebs führen können.

Hauttyp 2

  • helle Hautfarbe
  • blonde oder hellbraune Haare
  • blaue, graue oder grüne Augen
  • oft Sommersprossen
  • wird nur langsam braun, häufig Sonnenbrand

Bleiben Sie nicht zu lange in der Sonne!

Hauttyp 3

  • mittlere Hautfarbe
  • dunkelbraunes oder hellbraunes, manchmal auch blondes oder schwarzes Haar
  • braune, blaue, grüne oder graue Augen
  • kaum Sommersprossen
  • wird relativ schnell braun, manchmal Sonnenbrand

Genießen Sie die Sonne mit Vorsicht, denn zu viel kann auch Ihre Haut irreparabel schädigen und sogar zu Hautkrebs führen.

Hauttyp 4

  • bräunliche oder olivfarbene Haut auch in ungebräuntem Zustand
  • braune Augen
  • braunes oder schwarzes Haar
  • keine Sommersprossen
  • wird schnell braun, selten Sonnenbrand

Da Sie kein heller Hauttyp sind, ist das Risiko für Hautkrebs geringer. Häufiges Sonnenbaden kann jedoch auch bei Ihnen die Faltenbildung beschleunigen und Hautkrebs hervorrufen.

Hauttyp 5

  • dunkle Haut auch in ungebräuntem Zustand, oft ein grauer Unterton
  • dunkle Augen
  • Schwarzes Haar
  • keine Sommersprossen
  • wird schnell dunkelbraun, kaum Sonnenbrand

Hauttyp 6

  • dunkelbraune bis schwarze Haut auch in ungebräuntem Zustand
  • schwarze Augen
  • Schwarzes Haar
  • keine Sommersprossen
  • wird schnell schwarzbraun, praktisch nie Sonnenbrand

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