Sodbrennen – Tipps und Infos rund um Reflux

November 19, 2009 by  
Filed under Gesundheit

Sehr viele Menschen leiden unter dem unangenehmen Sodbrennen, auch Reflux genannt. Es ist jedoch keine Krankheit, sondern unter Beschwerden einzuordnen. Diese Beschwerden treten bei vielen Menschen nach dem Essen auf, wenn sie sich bücken oder hinlegen. Treten die Beschwerden nur gelegentlich auf, so kann hier mit „Buscogast“ gegen Sodbrennen gegen diese vorgegangen werden. Buscogast gegen Sodbrennen kann in jeder Apotheke rezeptfrei erworben werden. Sollte das Leiden jedoch nach jedem Essen auftreten, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Im Magen wird täglich mindestens 2 Liter Magensäure produziert. Die Magensäure besitzt die Aufgabe, Nahrung die wir zu uns nehmen zu zersetzen, aber auch Keime, die in unserer Nahrung zu finden, sind zu vernichten. Nun liegt die Frage nahe, warum verätzt die Magensäure den Magen nicht? Der Magen ist durch eine Schleimhaut geschützt, sodass die Magensäure diesen nicht angreifen kann. Vorausgesetzt, die Magenschleimhaut ist intakt und zeigt sich gegenüber der Magensäure nicht empfindlich.

Die Speiseröhre sowie auch der Zwölffingerdarm verfügen jeweils über eine Öffnung, die mit einem Schließmuskel versehen sind. Diese Schließmuskel lassen die Nahrung in den Magen hinein, verhindern jedoch gleichzeitig, das die Magensäure weder in die Speiseröhre, noch in den Zwölffingerdarm gelangen kann. Wenn diese Schließmuskeln nicht richtig funktionieren, gelangt Magensäure in die Speiseröhre und das Sodbrennen entsteht. Bei gelegentlichem Auftreten ist Buscogast gegen Sodbrennen eine schnelle Hilfe. Produziert wird die Magensäure in der Nacht. Je nach Bedarf des Magens kann dann die Abgabe erfolgen. Die Menge der Magensäure, die dem Magen zur Verfügung gestellt wird, hängt davon ab, was gegessen und getrunken wird. Auch das Rauchen ist ein wichtiger Faktor beim Sodbrennen. Bei vielen Menschen taucht Sodbrennen dadurch auf, weil sie zu fettig und zu üppig essen, zu viel Alkohol konsumieren und auch zu viel rauchen. Wenn die Öffnung der Speiseröhre, bzw. der Schließmuskel nicht richtig schließt und Magensäure in die Speiseröhre gelangt, können dadurch Krankheiten wie Magengeschwüre, Magenkrebs oder Speiseröhrenkrebs entstehen.

Sind die Beschwerden erst einmal da, kann Buscogast gegen Sodbrennen helfen. Doch schon im Vorfeld können diese vermieden werden, da die Ursachen meist in der falschen Ernährung liegt und zu hoher Genuss von Alkohol und Zigaretten. Eine Ernährungsumstellung von üppigem, fettigem, gebratenem aber auch zu scharfem Essen und natürlich der Verzicht von Alkohol und Zigaretten kann das Auftreten von Sodbrennen verhindern. Besser eignen sich hier kleinere dafür jedoch ballaststoffreichere Mahlzeiten. Auf diesem Wege wir die Magensäure mit jeder kleinen Mahlzeit im Magen gebunden. Sollte trotz gesunder Ernährung das Sodbrennen auftreten, kann neben Buscogast gegen Sodbrennen auch eine Scheibe trockenes Brot oder ein Glas Milch helfen. Tritt das Übel überwiegend beim Liegen auf, sollte der Oberkörper in einer höheren Position gebracht werden. Dazu reicht ein zweites Kopfkissen, oder das Verstellen des Lattenrostes im Bett.

Winterspeck weg – Schnell abnehmen

März 19, 2009 by  
Filed under Essen & Trinken

Haben auch Sie unter angesammeltem Winterspeck zu leiden, welche sich während der langen Winterzeit nach und nach auf Ihrem Körper festgesetzt haben? Jedes Jahr setzen wir einige Kilos Winterspeck an. Wenn dann die warme Jahreszeit heran steht und die Kleidung wieder körperbetonter wird, bemühen wir uns alle, unsere Bikini- bzw. Badehosenfigur wieder zu erlangen.

Wer seinen Winterspeck verlieren möchte, sollte jedoch darauf achten, gesund abzunehmen und vor allem bewusst. Wer zu schnell und unkontrolliert abnimmt, leidet häufig unter dem bekannten Jojo-Effekt. Daher sollten Sie am besten Ihre Ernährung umstellen, indem Sie wieder auf leichtere – vielleicht auch fleischlosere – Kost umsteigen und vor allem sollten Sie parallel dazu auch genügend Sport betreiben.

Wer sich für eine Diät entscheidet, sollte sich somit bewusst sein, dass nur eine langfristig angelegte Ernährungs- und Lebensumstellung zum dauerhaften Erfolg führt. Oftmals versprechen Diäten einen schnellen Erfolg und Fazit ist dann bei vielen jedoch häufig, dass sie am Ende mehr wiegen als zuvor. Von daher empfehlen wir Ihnen, Ihre überflüssigen Pfunde dadurch loszuwerden, indem Sie versuchen, viel zu trinken und möglichst auf fett- und zuckerreiche Nahrung zu verzichten.

Starten Sie den Tag mit einem leichten Frühstück mit Obst oder mit vollwertigem Brot und leichten Gemüseaufstrichen. Auch abends sollte man der Verlockerung widerstehen, Knabbereien und Süßigkeiten zu sich zu nehmen. Wie wäre es, mit einem langen Spaziergang an der frischen Luft, einer leichten Joggingtour oder einer anderen sportlichen Aktivität, welche Ihnen Freude bereitet? Regelmäßiger Sport ist absolut unverzichtbar, da die meisten Menschen während Ihrer Arbeit viel Sitzen und daher nach der Arbeit einen Ausgleich in Form von Bewegung benötigen. Essen ist oft auch nur ein Ersatz dafür, dass man sich etwas Gutes tun möchte. Schneller nehmen Sie ab, wenn Sie sich in Form von Sport und Wellness belohnen und sich gesund und ausgewogen ernähren.

Gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse im Winter

Januar 11, 2009 by  
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Zum Aufbau des Körpers und zur Erhaltung des Lebens bedarf der Mensch der Ernährung. Wenn wir Essen oder trinken, nehmen wir verschiedene Lebensmittel zu uns. Die Inhaltsstoffe der Lebensmittel unterscheidet man in Nährsthoffe, Wirkstoffe und Begleitstoffe. Um eine gesunde Ernährung zu gewährleisten braucht der Menschliche Körper eine gesunde Mischung von allen Inhaltsstoffen.

Wissenschaftlich erwiesen ist das Obst und Gemüse wichtige Vitaminlieferanten sind, die täglich öfters gegessen werden müssen. Im Frühling, Sommer und Herbst werden wir oft durch leckere Früchte und frisches Gemüse dazu verleitet, täglich mehr Obst, Salat und Gemüse zu essen. Mit der kalten Jahreszeit verändern viele von uns ihre Essgewohnheiten. Hier greifen wir öfters auf Fetthaltige schwere Speisen zurück und die wichtigen Vitaminlieferanten werden vernachlässigt.

Dabei ist unsere Haut und unser Körper gerade im Winter zu Höchstleistung angetrieben und Vitamine sind besonders wichtig. Rohkostteller und Obst sollten deshalb täglich mehrmals gegessen werden.
Bei der jüngeren Generation wurde durch Fitness und Wellness ein neues Körperbewußtsein geschaffen. Die vollwertige gesunde Ernährung hat somit ihren sicheren Stammplatz in den Bedürfnissen des täglichen Lebens eingenommen.

Darum ist es wichtig bei Einkäufen im Supermarkt oder im Gemüseladen eine bunte Vielfalt an Obst und Gemüse zu kaufen. Zu Hause kann man sie optisch gut sichtbar und ansprechend dekoriert auf den Tisch stellen. Somit wird man automatisch zum essen verleitet. Vorteilhaft sind auch Rohkostteller. Hierbei verwendet man geschältes und geschnittenes frisches Gemüse mit einem Dipp. Ein Dipp wird aus erfrischendem Joghurt oder Quark leicht hergestellt und schmeckt köstlich. Abends beim Fernsehen oder auch als ganzes Abendessen ersetzt ein Rohkostteller oftmals die Fetthaltigen Speisen oder Süßigkeiten.
Um die Familienmitglieder zum gesunden naschen zu überreden, ist ein Rohkostteller oder geschnittene Obstscheiben im Kühlschrank gut sichtbar aufzubewahren.

Wer also Wert auf eine gesunde Ernährung legt, sollte gesunde Beilagen bei jedem Essen anbieten. Damit erreicht man spielend eine Stärkung des Immunsystems und eine gesunde Ernährungumstellung die für alle von Größter Bedeutung ist.

Nahrungsergänzungsmittel – Vitamine und Mineralstoffe

November 13, 2008 by  
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Vorteile, Anwendung und Wirkung

Nahrungsergänzungsmittel optimieren Ihre Ernährung in Form von Kapseln, Dragees oder Tabletten. Der Bedarf von vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann mit der täglichen Nahrung oft nicht gedeckt werden. Sie müssten beispielsweise am Tag 300 g Karotten essen um mit 4,3 mg an Vitamin A den Tagesbedarf von 1-5 mg zu decken. Haferflocken enthalten viel Vitamin B1. Mit 400 g täglich können Sie Ihren täglichen Bedarf von 2mg decken. Besonders zur Vorbeugung von einer Erkältung benötigt der Organismus viel Vitamin C als Nahrungsergänzung. 3 Orangen enthalten 180 mg an Vitamin C und sind ausreichend, um den täglichen Bedarf von 75-200 mg zu egalisieren. Grundsätzlich können auch bei einer gesunden Ernährung nicht alle empfohlenen Dosen dem Körper zugeführt werden. Bei einer Unterversorgung raten die Experten besonders den Risikogruppen zur Ergänzung der Ernährung mit verschiedenen Vitalstoffen.

Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln

Die Präparate zur Nahrungsergänzung fördern die Gesundheit, das Wohlbefinden, regen den Kreislauf an, steigern die Gedächtnisleistung und haben einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel und die Verdauung. Sie zeigen auch fördernde Eigenschaften bei der Regenerierung Ihrer Haut und beugen Beschwerden an den Gelenken vor. Die Vitalität der Menschen wird durch die positive Wirkung auf die Muskeln gefördert.

Welche Präparate sind indiziert?

Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin A sorgen für ein normales Wachstum und steigern die Funktion von Augen, Haut und Schleimhaut. Ein erhöhter Bedarf an Vitamin A zur Nahrungsergänzung, besteht bei Menschen, die Alkohol trinken, Antibiotika einnehmen, oder mit der Antibabypille verhüten. Die zusätzlich Einnahme des Vitamins wird auch empfohlen, wenn Sie rauchen, oder Abführmittel benötigen.
Schwangere oder stillende Mütter brauchen den Anti-Stress und haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin B1. Das Vitamin als Nahrungsergänzung ist wichtig für die Schilddrüsenfunktion und das Herz, beugt Leistungsschwäche vor, und steigert die Leistung des Nervensystems und den Kreislauf. Es ist das richtige Mittel für den Anti-Stress und wirkt positiv auf die Verdauung.

Vitamin C fördert die Abwehrkräfte und schützt die Zellen vor chemischer Zerstörung. Es beugt auch gut einer Erkältung vor. Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die viel Vitamin C enthalten, werden Ihr Bindegewebe, Ihre Gelenke und Ihr Zahnschmelz aufgebaut. Ihr Nachtruhe ist ungestört. Außerdem sorgen die Vitalstoffe für eine schnellere Wundheilung und stabilisieren die Psyche. Die Präparate sorgen nach der Einnahme für eine angenehme Nachtruhe. Bei älteren Frauen unterstützen sie das Gedächtnis.
Die zusätzliche Einnahme von Vitamin D ist sinnvoll für Säuglinge und ältere Menschen. Die Vitalstoffe mit diesem Vitamin regeln den Kalzium- und Phosphathaushalt, und beugen Knochenverkrümmung und Muskelschwäche vor. Sie wirken auch positiv auf das Herz.

Bei Sehschwäche, Müdigkeit und Muskelschwund, versprechen Ihnen die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin E den Erfolg für eine bessere Vitalität. Die Vitalstoffe regulieren den Hormonhaushalt und die Cholesterinwerte. Sie sind wichtig für die Muskeln, die Blutgefäße und die Fortpflanzungsorgane. Auch die Leistung vom Gedächtnis wird gefördert.

Wenn Sie körperlich schwer arbeiten, Fieber haben, oder Kinder stillen, sorgen die Mittel mit Vitamin B3 für einen guten Schlaf und regulieren den Auf- und Abbau von Fett. Bei einem Mangel dieses Vitamins treten Zittern, Kopfschmerzen und Schleimhautentzündungen auf. Ein Kribbeln und ein Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen sind ebenfalls ein Anlass auf diese Vitalstoffe zurückzugreifen. Mit der zusätzlichen Einnahme von Vitalstoffen mit Vitamin B7 wird der Stoffwechsel für die Haut und die Schleimhäute gut unterstützt.

Haben sich auch bei Ihnen Symptome eingestellt, die auf eine Unterversorgung von Vitaminen hindeuten, dann ergänzen Sie Ihre Nahrung mit dem richtigen Vitalstoff.

Gesunde und vitaminreiche Ernährung im Winter

Oktober 22, 2008 by  
Filed under Essen & Trinken

Wenn es draußen früher dunkel und kälter wird, dann klopft der Winter an die Tür. Die warmen Tage sind vergangen und die dicken Wintersachen werden aus dem Sommerversteck wieder hervorgekrammt. Doch der Schutz vor der Kälte durch dicke Anziehsachen ist nicht genug. Das Immunsystem muss auf die kalte Jahreszeit von innen gestärkt werden. Dabei muss man nicht immer zu Medikamenten greifen. Eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung ist oft schon ausreichend.

Im Winter sollte darauf geachtet werden, dass die Ernährung aus viel Vitamin C besteht. Vitamin C ist das A und O für eine gesunde Ernährung im Winter. Zwar ist das Obstangebot in dieser Jahreszeit nicht so vielfältig wie im Sommer, es reicht aber aus, um den Vitaminhaushalt zu füllen. Außerdem ist Obst nicht der einzige Vitaminlieferant. Viele Gemüsesorten wie Kartoffeln, Paprika und Brokkoli enthalten auch viele notwendigen Vitamine. Wie man sieht, ist eine große Umstellung der Ernährung erst gar nicht erforderlich.

Des Weiteren sollte man bei der Ernährung im Winter darauf achten, dass nicht allzu viel Fett zu sich genommen wird. Durch die kalten und oft ungemütlichen Tage, verbringt man sehr viel Zeit zu Hause auf dem Sofa vor dem Fernseher. Die Bewegung kommt dabei oft zu kurz und die Bildung von Fettpölsterchen wird gefördert. Auch die Weihnachtszeit trägt einen großen Teil dazu bei. Überall wo man nur hinschaut, wird man überhäuft mit Keksen, gebrannten Mandeln, karamellisierten Äpfeln und Schokolade. Nein zu sagen, fällt den meisten bei diesem Anblick sehr schwer.

Wenn man also bei der Ernährung im Winter das Eine oder Andere beachtet, kommt man sehr gut durch die kalte Jahreszeit durch, und die Schuldgefühle im Frühling fallen nicht allzu groß aus.

Hier geht es auch zum Artikel Hautpflege im Winter

Gesunde Ernährung bei Kleinkindern

Oktober 3, 2008 by  
Filed under Essen & Trinken

Leider ist es in der heutigen Gesellschaft üblich, Fertignahrung und Fastfood zu sich zu nehmen. Wenn man durch den Supermarkt marschiert, findet man übervolle Regale mit Dickmachern, die schnell zuzubereiten sind. Die gesunde Ernährung vom Kleinkind ist ein wichtiger Grundbaustein für die Zukunft und auch eng verbunden mit der Ernährung während in der Schwangerschaft.

Gesunde Ernährung vom Kleinkind beinhaltet auf jeden Fall Proteine. Es ist aber nicht nötig, Kuhmilchprodukte zu sich zu nehmen. Oftmals ist der Eiweißanteil darin nicht so hoch. Viele Menschen reagieren allergisch auf diese Produkte. Sie äußern sich oft in Verdauungsproblemen, Hautausschlägen etc. Es gibt Alternativen, wie z. B. Mandelmilch (die auch sehr gut verträglich ist).

Getreidebreis sind aufgrund des hohen Eiweißgehaltes für die gesunde Ernährung vom Kleinkind notwendig. Sie lassen sich mit einer Getreidemühle täglich frisch zubereiten. Frisch gemahlenes Vollkorn, das schnell verarbeitet wird, sowie Obst und Gemüse, sind für die gesunde Ernährung vom Kleinkind nicht wegzudenken. Roh wird, vor allem der Salat, oftmals nicht so gut vertragen (da das Verdauungssystem ist noch nicht ausgereift ist). Reiben Sie einen Apfel, mischen Sie Banane darunter und fügen Sie etwas gemahlenen Hafer dazu. Probieren Sie immer zuerst kleine Mengen aus, um zu sehen, ob es ihr Kind auch verträgt. Gekochte Karotten schmecken den Kindern normalerweise auch sehr gut. Experimentieren Sie auch mit Kartoffeln, der Proteingehalt ist hoch und sie sind gesund. Kartoffel- oder Karottenbrei soll als Bestandteil für gesunde Ernährung vom Kleinkind nicht fehlen.

Sehr wichtig ist auch die Flüssigkeitszufuhr. Es wird oftmals übersehen, dass das Kind genügend trinken muß, damit z.B. die Verdauung auch gut funktioniert. Es ist sehr wichtig, dass die Ballaststoffe im Darm richtig aufquellen könne, sonst gibt es Probleme bei der Verdauung. Versuchen Sie von Anfang auf Zucker zu verzichten, damit das Kind sich nicht daran gewöhnt, dass man immer Süßes haben muß. Das Kind gewöhnt sich an die Eßgewohnheiten in der Familie und wird sie später beibehalten.

Lebensmittelallergien – Woher kommen sie, wie entstehen sie?

November 19, 2007 by  
Filed under Essen & Trinken

Für einige Menschen kann Nahrung ein Problem darstellen? Es drängt sich die Frage auf: Macht uns unser Essen krank? Die Lebensmittelallergiehäufigkeit Erwachsener liegt bei ungefähr 2 – 4 %, bei Kindern zeigt sich eine Wahrscheinlichkeit von ca. 0,5 -7,5 %. Jugendliche sowie jüngere Erwachsene leiden häufiger an jenen. Bei Frauen ist eine doppelt so hohe Betroffenheit zu registrieren (Genetik, Hormone, vermehrte Exposition). Gründe sind unter Anderem das erweiterte Nahrungsangebot (exotisches Obst, Gemüse…) oder auch die häufige Einnahme von Antazida (Magensäureblocker). Gegenwärtig ist eine starke Zunahme der Sensibilisierung gegen Erdnüsse und Soja, sowie gegen einige exotische pflanzliche Produkte zu verzeichnen. Eine solche Allergie muss nicht ein Leben lang bestehen (spontan eintretende Toleranz, z. B. frühkindliche Kuhmilchallergie).

Begriffsklassifizierung

Lebensmittelallergie (= Nahrungsmittelallergie), ist dem Oberbegriff der Lebensmittelunverträglichkeit unterzuordnen und ist darunter der Hypersensitivität zuzuordnen. Diese erfährt eine Einteilung in nicht-allergische sowie allergische Hypersensitivität, wobei die letztere die Lebensmittelallergie im eigentlichen Sinne darstellt. Die Hypersensitivität führt bei prädisponierten Patienten zu objektiven Symptomen, die durch Exposition eines definierten Stimulus auftreten, der von Gesunden problemlos toleriert wird.

Definition und Kriterien

Die Lebensmittelallergie ist eine durch immunologische Mechanismen hervorgerufene Hypersensitivitätsreaktion (Überreaktion des Immunsystems) nach Nahrungsmittelaufnahme (IgE-medierte allergische Reaktion). Auslösend wirken bestimmte Nahrungsmittel oder Nahrungsbestandteile, häufig ein Protein oder Glycoprotein, welche vom Körper als fremd erkannt werden und damit eine Immunreaktion auslösen. Die Sicherstellung des Vorliegens einer Lebensmittelallergie resultiert aus dem Nachweis einer immunologischen Sensibilisierung (Antikörpernachweis; Bildung von IgE-Antikörpern ist Vorraussetzung für eine allergische Hypersensibilität), zum Ausschluss anderer Möglichkeiten der Unverträglichkeit. Als sensibilisierungsfördernde Substanzen werden genetische Prädisposition, Menge und Potenz des Allergens, gestörte Funktion der Schleimhautbarriere des Magen-Darm-Traktes (erleichtert das Eindringen der Allergene), sowie das Lebensalter angesehen.

Die Allergische Reaktion

Bei der Lebensmittelallergie handelt es sich um eine spezifische, erworbene IgE-vermittelte Allergie. Bedeutet, dass beim Erstkontakt zunächst eine Sensibilisierung (= Allergisierung) stattfindet, die einen asymptotischen Verlauf aufweist. Während der Allergisierung wird, durch Interaktion von B-Zellen und T-Helferzellen, das Antigen präsentiert, so dass die B-Zelle eine Reifung zur Plasmazelle vollzieht und IgE-Antkörper produziert und freisetzt. Diese sensibilisieren Mastzellen. Bei Zweitkontakt mit dem Allergen (=Antigen; Bindung Antigen an IgE auf der Mastzelle) kommt es zur Sofortreaktion (Anaphylaxie), aufgrund der, durch Antigenbindung ausgelösten, Degranulation der Mastzellen und dem daraufhin freiwerdenden Histamin. Die Spätphase beinhaltet die Phagozytose der Antigen-Antikörper-Komplexe durch Granulozyten, die auch gewebsaktive Substanzen freisetzen. Diese und das Histamin sind für die allergischen Symptome nach Zweitkontakt verantwortlich. Bei Allergenkarenz bleibt die Symptomatik aus.

Welche Substanzen wirken allergen?

Der Begriff Lebensmittelallergen meint Substanzen, die vom Körper als fremd erkannt werden und eine Immunantwort mit Bildung spezifischer Antiköper der Klasse IgE auslösen. Es handelt sich zumeist um Proteine (oft wasserlösliche Glycoproteine), die allergene Determinanten (Epitope) aufweisen. Diese werden unterschieden in sequentielle (relativ stabil gegen thermische Einflüsse und pH-Änderungen; z. b. Allergene aus Fisch, Haselnuss, Erdnuss) und sterische Epitope, die relativ instabil gegenüber Hitze und pH-Änderungen reagieren (Stein- und Kernobst) und daher, wenn Sie solche Produkte kochen, meist verträglich sind. Auch technologische Behandlungsmaßnahmen (Trocknung, Lagerung, Proteolyse) können zum Verlust der Allergenität führen.

Art des Kontaktes

Neben dem klassischen Weg, per ingestionum (orale Aufnahme), ist auch der Kontakt auf hämatogenen (Blutweg; selten), z. B. bei Schnittverletzungen im Rahmen der Lebensmittelzubereitung, oder auf perkutanen (Aufnahme über die Haut) Wege möglich. Des Weiteren wird auch eine Allergenberührung per inhalationem (Atemwege) als denkbar erachtet.

Häufige Allergene im Erwachsenenalter

Die Häufigkeit von Nahrungsmittelallergien hängt im Wesentlichen von den Verzehrgewohnheiten der jeweiligen Altergruppe und Population sowie von der allergenen Potenz ab. Gehäuft allergische Reaktion findet sich unter anderem bei Erdnüssen, Apfel, Soja, Tomate, Paprika, Nüssen, hier speziell die Erdnuss, die häufig heftige allergische Reaktionen oder einen anaphylaktischen Schock zur Folge haben, sowie Sellerie und Roggen.

Häufige Allergene im Kindesalter

Besonders Kleinkinder und Säuglinge können unter heftigem Erbrechen und starken Durchfällen leiden, infolge dessen die normale Entwicklung beeinträchtigt sein kann.
Kinder reagieren gehäuft allergisch auf Ei, Milch, Weizen/Dinkel, sowie Erdnuss und Soja.

Risikofaktoren

Einfluss haben die familiäre Prädisposition, also die genetische Konstellation, meint, dass eine geringes Allergierisiko besteht wenn keines der beiden Elternteile eine Allergie aufweist und ein hohes Risiko, wenn beide Eltern betroffen sind. Auch Umweltfaktoren, wie Klima oder Allergenexposition, haben eine gewisse Wirkung. Ebenfalls werden hoher sozialer Status, zu wenig frühkindliche Infekte und ein hoher Hygienestandart als Gefahr erachtet.

Symptome

Symptome können lokal oder systemisch auftreten. In den meisten Fällen werden Sie Hautsymptome (Juckreiz, Nesselsucht, Neurodermitis, Dermatitis, Ödeme) wahrnehmen. Auch können Magen-Darm-Trakt (Übelkeit, Diarrhö, Bauchschmerzen, Obstipation) und Atemwege (Asthma bronchiale, Husten, Schwellungen) in Mitleidenschaft gezogen werden. Allgemein registrieren Sie evt. Kopfschmerzen, Schwellungen, Fieber sowie Gewichtsverlust. Eine gefürchtete Komplikation ist der anaphylaktische Schock. Die Schwere der Erkrankung kann abhängig sein vom Sensibilisierungsgrad oder Wirkungsgrad der Allergene, sowie von der Frequenz der Allergenexposition und der Anwesenheit von absorptionsfördernden Substanzen, wie Gewürzen, Alkohol, Koffein, Acetylsalizylsäure. Ebenfalls entscheidend ist der Verarbeitungsgrad des Lebensmittels (roh vs. verarbeitet).

Verlauf

Der Verlauf einer Lebensmittelallergie variiert. Tritt sie im Kindesalter auf, können Sie zumeist mit einer Besserung oder sogar mit dem Abklingen der Allergie innerhalb der ersten Lebensjahre rechnen, da sich im Laufe der Zeit Immun- und Verdauungssystem vollständig entwickeln. Erwachsene leiden meist über Jahrzehnte an den Lebensmittelallergien, diese gehen dann nicht selten mit Heuschnupfen einher.

Diagnostik

Eine Lebensmittelallergie zu diagnostizieren erweist sich in vielen Fällen als schwierige Aufgabe. Zum einen, weil die Nahrung eine Vermengung mehrer Zutaten darstellt und zum anderen können die Allergene auch in versteckter Form enthalten sein.
Zunächst erfolgt die Anamnese, im Rahmen derer Sie nach Symptomen gefragt und Nahrungsprotokolle erstellt werden. Es folgt ein Hauttest, dessen Durchführung in verschiedenen Varianten möglich ist. Auch serologische Tests (Messung Gesamt-IgE und allergenspezifischer IgE-Antikörper) oder Diättests, charakterisiert durch Such- oder Eliminationsdiäten mit anschließenden Provokationsdiäten, die Sie nur unter ärztlicher Aufsicht bewerkstelligen dürfen (Gefahr: anaphylaktischer Schock), kommen hier zum Einsatz.

Therapie

Oberstes Gebot stellt die Allergenkarenz dar. Realisieren können Sie diese Maßnahme durch eine individuelle Diät mit Elimination der entsprechenden Allergene bzw. Lebensmittel, hierbei aber Alternativen finden um Nährstoffmängeln aus dem Weg zu gehen. Das Selbstherstellen von Speisen und damit der Verzicht auf Fertigprodukte kann sehr hilfreich sein. Wen vorgefertigte Produkte, dann auf die Zutatenliste achten. Auch sollten Stoffe vermieden werden, die zwar potentiell nicht allergen wirken, aber eine allergische Reaktion triggern können (Alkohol, bestimmte Medikamente, biogene Amine). Sie sollten auch mögliche Kreuzreakionen bedenken (z. B. Sellerie-Karotte-Beifuß-Gewürz-Syndrom). Eine weitere Methode der Therapie ist die Hyposensibilisierung, hierbei wird oral oder subkutan das Allergen, gewonnen aus nativem Material, mit steigender Dosis wiederholt appliziert. Die Wirkmechanismen sind zum Teil unbekannt. Bei multiplen und nur schwer eliminierbaren Nahrungmittelallergien kann eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Patienten die zu anaphylaktischen Schock neigen, müssen immer ein Notfallset (Adrenalinspray, Antihistaminika) mit sich führen

Prävention

Stillende Mütter sollten bekannte Allergene (Kuhmilch, Eier, Fisch) eliminieren und wenn möglich 4-6 Monate stillen, da so eine optimale Ernährung des Säuglings gewährleistet wird. Ist dies nicht durchführbar, nutzen Sie hypoallergene (stark hydrolysierte Molken- oder Vollmilchproteine; sämtliche Proteine in kleinen Bruchstücken, daher von Antikörpern nicht erkennbar) Säuglingsnahrung. Bevorzugt allergenarme Beikost (nach dem 4. Monat) füttern. Frischmilch, Soja, Eier und Fisch erst nach dem ersten Lebensjahr dem Kind anbieten. Auch inhalative Allergene, wie Hausstaub sowie Rauch meiden.

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