Genuss ist die beste Gesundheitspflege
September 8, 2011 by admin
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Die kleinen und großen Genüsse im Leben halten uns Menschen gesund. Das Beisammensein mit Familie und Freunden, ein schönes Wochenende, ein leckeres Essen, kleine Leckereien, die langen Sommerferien oder der Kurzurlaub zwischendurch – das alles macht das Leben lebenswert. Wer diese Dinge in sein Leben integriert, der hat damit schon viel für seine Gesundheit getan.
Vor allem der Umgang mit vertrauten Menschen ist nach einer kürzlich durchgeführten Befragung eines großen Marktforschungsinstitutes förderlich für die Gesundheit. Die Gesellschaft für Konsumforschung, kurz “GfK”, fand in ihrer Umfrage mit knapp über 2000 Personen über 14 Jahren heraus, dass mit 87 Prozent für etwa neun von zehn Befragten ein guter Kontakt zu Familie und Freunden der wichtigste Faktor zum Gesundbleiben ist. Und sogar 93 Prozent der Personen betonten die große Bedeutung von Lebensfreude, Genuss und Spaß für die Erhaltung ihrer Gesundheit. Fast 65 Prozent der Umfrageteilnehmer treiben nach eigenen Angaben regelmäßig Sport und sogar 67 Prozent versuchen sich bewusst zu entspannen. Ob die dafür genutzten Angebote Kurzurlaub, Sportverein, Yogagruppe, Meditation oder autogenes Training sind, das variiert natürlich von Mensch zu Mensch.
Angebote wie Kurzurlaub zur Erholung nutzen
Die Befragung bestätigt einmal mehr, was die Forschung schon lange weiß und die meisten Menschen intuitiv befolgen: Ein Lebensstil, in dem Spannung und Entspannung in ausgewogenem Maß vorkommen und in dem auch kleine Genüsse erlaubt sind, ist am besten für die Gesundheit. Nicht wer ein straffes Diät- oder Trainingsprogramm durchzieht, sondern, wer all die großen und kleinen Freuden des Lebens in gesundem Maß genießt, hat die beste Gewähr für ein langes, glückliches Leben. Außer dem Faktor “Genuss” ist ein zweiter Aspekt wichtig für die Erhaltung der Gesundheit, nämlich die Erholung.
Kleine Genüsse, Freunde, Familie
In Zeiten, wo immer mehr Menschen ein Burnout erleiden, wird klar, wie wichtig Ruhepausen für das seelische Gleichgewicht sind. Das fängt an bei den Kaffeepausen am Arbeitsplatz, geht weiter mit einem entspannenden Feierabend, über das erholsame Wochenende und den Kurzurlaub bis hin zu den langen Sommerferien in südlichen Gefilden. Das beste Rezept für ein gesundes, glückliches Leben ist, beides miteinander zu verbinden. Wer sich ab und zu einen Kurzurlaub gönnt, in dem er Handy und Notebook zu Hause lässt und wirklich die Seele baumeln lässt, der kann danach umso entspannter wieder in den hektischen Arbeitsalltag starten. Ob ein Kurztrip innerhalb Deutschlands mit der Familie, eine Tour mit dem besten Freund oder der besten Freundin oder auch mal ein Solo-Wochenende mit Wellness- und Beauty-Programm, das hängt ab vom momentanen Bedürfnis. Hauptsache, man genießt die freie Zeit und fühlt sich danach wieder gesund wie ein Bär.
Gesund abnehmen mit der Acai Diät Kur
Mai 26, 2010 by admin
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Wenn der lange Winter mit all seinen weiten Pullovern dem Frühling endlich das Feld räumt und auch wieder kurze Tops und vor allem Bikinis hoch im Kurs stehen, sieht sich so manche Frau nicht gerne nur mit Bikini im Spiegel. Das muss nicht sein! Auch müssen Sie nicht unbedingt zum Sport-As in fünf Tagen werden. Denn schon ein kleiner Beitrag einer mittlerweile in aller Munde vorkommenden Beere, hilft Ihnen, sich ihrem Wunschgewicht auf gesunde und natürliche Weise zu nähern. Diese kleine Beere heißt Acai Berry. Nach ihr ist auch die moderne und hocheffektive Acai Diät Kur benannt.
Von zahlreichen Probanden wurde die Acai Diät bereits als hervorragend und überraschend effektiv beschrieben. Die in der Acai Beere vorhandenen Antioxidantien sorgen nicht nur für den so genannten Anti-Aging-Effekt, sondern verleihen der Haut ein strahlendes und straffes Aussehen, was gerade bei einer Diät sehr wichtig ist. Aber die in hoher Konzentration vorkommenden Antioxidantien können noch mehr: zusammen mit den Omega-3-Säuren der Acai Beere bringen Sie Ihren Stoffwechsel auf Hochtouren. Nicht umsonst gilt die Acai Beere mittlerweile als Superfrucht, wenn es darum geht, schnell und gesund einige Kilos zu verlieren.
Das Besondere an einer Acai Diät ist außerdem, dass die hochwirksamen Pflanzenstoffe der Acai Beere nicht nur wirken, wenn Sie zusätzlich körperlich aktiv werden, sondern Sie nehmen praktisch auch im Schlaf ab, da Ihr Stoffwechsel auch dann weiterhin auf Touren gebracht wird.
Auch die aufgenommenen Mahlzeiten können dank der hoch konzentrieren Pflanzenstoffe schneller verarbeitet und Fett effektiver verbrannt werden. Bis zu acht Kilo in 30 Tagen sind möglich.
Wer sich für eine Acai Diät Kur entscheidet trifft mit Sicherheit keine falsche Wahl. Denn die in der Acai Beere enthaltenen Vitalstoffe sorgen nicht nur für einen überraschend schnellen Gewichtsverlust, sondern versorgen die Körper gleichzeitig mit einer Vielzahl an gesunden Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen. Eine Acai Diät ist mehr als nur eine Diät: es ist einer der gesündesten Wege auf schnellem Wege einige Kilos zu verlieren.
Die Acai Berrys gibt es in verschiedenen Formen im Handel. Man kann sie entweder als Kapseln oder als Pulver einnehmen. Beides lässt sich bequem von zu Hause aus im Internet bestellen.
Dauerhaft abnehmen durch gesunde Ernährung
Februar 15, 2010 by admin
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Wenn Sie auf Dauer wirksam und nachhaltig abnehmen möchten, kann dies nur mit einer Ernährungsumstellung in Verbindung mit ein wenig mehr an Bewegung funktionieren. Und gerade das ist es, was uns das Abnehmen so schwer macht. Denn wer bricht schon gerne mit lieb gewordenen Gewohnheiten? Und trotzdem, es ist einfacher, als Sie denken. Eine Ernährungsumstellung hat gar nichts mit Verboten zu tun. Verbote und Verzicht, das ist es doch, was das Durchhalten einer Diät so schwer macht.
Der erste Schritt
Bevor Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie ihre Ernährung auf eine gesunde Ernährungsweise umstellen und damit dauerhaft abnehmen können, sollten Sie sich bewusst machen, was in unserer Nahrung so alles enthalten ist. Dabei kommt es zu Beginn gar nicht so sehr auf die Kalorien an. Überprüfen Sie den Fettgehalt Ihrer Nahrungsmittel ein paar Tage und bemühen Sie sich dann, einen Teil des Fettes durch andere Werte wie zum Beispiel Kohlehydrate zu ersetzen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die guten Kohlehydrate, die wir tagtäglich brauchen und die schlechten Kohlehydrate, die zu den ungeliebten Fettpölsterchen führen.
Der Ernährungsplan
Es gibt inzwischen eindeutige Erkenntnisse darüber, wie viel Fett der menschliche Körper pro Tag benötigt. Verteilen Sie diese Menge auf die Nahrungsmittel, die Sie pro Tag essen möchten. Ähnlich verfahren Sie mit den guten Kohlehydraten. Hier kann schon die Umstellung vom Weizenfrühstücksbrötchen auf ein Roggen- oder Körnerbrötchen eine gute Hilfe sein. Überhaupt sollten Sie Vollkornprodukten den Vorzug geben. Das ist nicht nur gesund, sondern fördert aktiv die Verdauung und damit auch die Entschlackung des Körpers.
Fünf Mal pro Tag Obst oder Gemüse
Leider gibt es sie ja, die Obst- und Gemüsemuffel. Aber gerade Obst und Gemüse sind ein wichtiger Bestandteil gesunder Ernährung. Man kann sie aber durch hochwertige Frucht- oder Gemüsesäfte ersetzen.
Fett durch Kohlehydrate ersetzen
Wussten Sie, dass acht Pralinen genauso viel Kalorien haben wie sechs Bananen? Wenn Sie es überhaupt schaffen sollten, sechs Bananen auf einmal zu essen, werden Sie über Stunden hinweg keinen Hunger mehr verspüren. Aber bereits eine Stunde, nachdem Sie acht Pralinen gegessen haben, kann sich Ihr Magen schon wieder melden. Ein durchschnittlicher Burger zum Beispiel hat genauso viele Kalorien wie eine große Portion Spaghetti mit Tomatensoße. Das sind nur zwei Beispiele, wie man überflüssiges Fett und schlechte Kohlehydrate eintauschen könnte.
Fazit
Wer dauerhaft abnehmen möchte, sollte Wert auf eine gesunde Ernährung legen und es sich zur Angewohnheit machen, bewusster zu essen.
Winterspeck weg – Schnell abnehmen
März 19, 2009 by admin
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Haben auch Sie unter angesammeltem Winterspeck zu leiden, welche sich während der langen Winterzeit nach und nach auf Ihrem Körper festgesetzt haben? Jedes Jahr setzen wir einige Kilos Winterspeck an. Wenn dann die warme Jahreszeit heran steht und die Kleidung wieder körperbetonter wird, bemühen wir uns alle, unsere Bikini- bzw. Badehosenfigur wieder zu erlangen.
Wer seinen Winterspeck verlieren möchte, sollte jedoch darauf achten, gesund abzunehmen und vor allem bewusst. Wer zu schnell und unkontrolliert abnimmt, leidet häufig unter dem bekannten Jojo-Effekt. Daher sollten Sie am besten Ihre Ernährung umstellen, indem Sie wieder auf leichtere – vielleicht auch fleischlosere – Kost umsteigen und vor allem sollten Sie parallel dazu auch genügend Sport betreiben.
Wer sich für eine Diät entscheidet, sollte sich somit bewusst sein, dass nur eine langfristig angelegte Ernährungs- und Lebensumstellung zum dauerhaften Erfolg führt. Oftmals versprechen Diäten einen schnellen Erfolg und Fazit ist dann bei vielen jedoch häufig, dass sie am Ende mehr wiegen als zuvor. Von daher empfehlen wir Ihnen, Ihre überflüssigen Pfunde dadurch loszuwerden, indem Sie versuchen, viel zu trinken und möglichst auf fett- und zuckerreiche Nahrung zu verzichten.
Starten Sie den Tag mit einem leichten Frühstück mit Obst oder mit vollwertigem Brot und leichten Gemüseaufstrichen. Auch abends sollte man der Verlockerung widerstehen, Knabbereien und Süßigkeiten zu sich zu nehmen. Wie wäre es, mit einem langen Spaziergang an der frischen Luft, einer leichten Joggingtour oder einer anderen sportlichen Aktivität, welche Ihnen Freude bereitet? Regelmäßiger Sport ist absolut unverzichtbar, da die meisten Menschen während Ihrer Arbeit viel Sitzen und daher nach der Arbeit einen Ausgleich in Form von Bewegung benötigen. Essen ist oft auch nur ein Ersatz dafür, dass man sich etwas Gutes tun möchte. Schneller nehmen Sie ab, wenn Sie sich in Form von Sport und Wellness belohnen und sich gesund und ausgewogen ernähren.
Lebensmittelallergien – Woher kommen sie, wie entstehen sie?
November 19, 2007 by admin
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Für einige Menschen kann Nahrung ein Problem darstellen? Es drängt sich die Frage auf: Macht uns unser Essen krank? Die Lebensmittelallergiehäufigkeit Erwachsener liegt bei ungefähr 2 – 4 %, bei Kindern zeigt sich eine Wahrscheinlichkeit von ca. 0,5 -7,5 %. Jugendliche sowie jüngere Erwachsene leiden häufiger an jenen. Bei Frauen ist eine doppelt so hohe Betroffenheit zu registrieren (Genetik, Hormone, vermehrte Exposition). Gründe sind unter Anderem das erweiterte Nahrungsangebot (exotisches Obst, Gemüse…) oder auch die häufige Einnahme von Antazida (Magensäureblocker). Gegenwärtig ist eine starke Zunahme der Sensibilisierung gegen Erdnüsse und Soja, sowie gegen einige exotische pflanzliche Produkte zu verzeichnen. Eine solche Allergie muss nicht ein Leben lang bestehen (spontan eintretende Toleranz, z. B. frühkindliche Kuhmilchallergie).
Begriffsklassifizierung
Lebensmittelallergie (= Nahrungsmittelallergie), ist dem Oberbegriff der Lebensmittelunverträglichkeit unterzuordnen und ist darunter der Hypersensitivität zuzuordnen. Diese erfährt eine Einteilung in nicht-allergische sowie allergische Hypersensitivität, wobei die letztere die Lebensmittelallergie im eigentlichen Sinne darstellt. Die Hypersensitivität führt bei prädisponierten Patienten zu objektiven Symptomen, die durch Exposition eines definierten Stimulus auftreten, der von Gesunden problemlos toleriert wird.
Definition und Kriterien
Die Lebensmittelallergie ist eine durch immunologische Mechanismen hervorgerufene Hypersensitivitätsreaktion (Überreaktion des Immunsystems) nach Nahrungsmittelaufnahme (IgE-medierte allergische Reaktion). Auslösend wirken bestimmte Nahrungsmittel oder Nahrungsbestandteile, häufig ein Protein oder Glycoprotein, welche vom Körper als fremd erkannt werden und damit eine Immunreaktion auslösen. Die Sicherstellung des Vorliegens einer Lebensmittelallergie resultiert aus dem Nachweis einer immunologischen Sensibilisierung (Antikörpernachweis; Bildung von IgE-Antikörpern ist Vorraussetzung für eine allergische Hypersensibilität), zum Ausschluss anderer Möglichkeiten der Unverträglichkeit. Als sensibilisierungsfördernde Substanzen werden genetische Prädisposition, Menge und Potenz des Allergens, gestörte Funktion der Schleimhautbarriere des Magen-Darm-Traktes (erleichtert das Eindringen der Allergene), sowie das Lebensalter angesehen.
Die Allergische Reaktion
Bei der Lebensmittelallergie handelt es sich um eine spezifische, erworbene IgE-vermittelte Allergie. Bedeutet, dass beim Erstkontakt zunächst eine Sensibilisierung (= Allergisierung) stattfindet, die einen asymptotischen Verlauf aufweist. Während der Allergisierung wird, durch Interaktion von B-Zellen und T-Helferzellen, das Antigen präsentiert, so dass die B-Zelle eine Reifung zur Plasmazelle vollzieht und IgE-Antkörper produziert und freisetzt. Diese sensibilisieren Mastzellen. Bei Zweitkontakt mit dem Allergen (=Antigen; Bindung Antigen an IgE auf der Mastzelle) kommt es zur Sofortreaktion (Anaphylaxie), aufgrund der, durch Antigenbindung ausgelösten, Degranulation der Mastzellen und dem daraufhin freiwerdenden Histamin. Die Spätphase beinhaltet die Phagozytose der Antigen-Antikörper-Komplexe durch Granulozyten, die auch gewebsaktive Substanzen freisetzen. Diese und das Histamin sind für die allergischen Symptome nach Zweitkontakt verantwortlich. Bei Allergenkarenz bleibt die Symptomatik aus.
Welche Substanzen wirken allergen?
Der Begriff Lebensmittelallergen meint Substanzen, die vom Körper als fremd erkannt werden und eine Immunantwort mit Bildung spezifischer Antiköper der Klasse IgE auslösen. Es handelt sich zumeist um Proteine (oft wasserlösliche Glycoproteine), die allergene Determinanten (Epitope) aufweisen. Diese werden unterschieden in sequentielle (relativ stabil gegen thermische Einflüsse und pH-Änderungen; z. b. Allergene aus Fisch, Haselnuss, Erdnuss) und sterische Epitope, die relativ instabil gegenüber Hitze und pH-Änderungen reagieren (Stein- und Kernobst) und daher, wenn Sie solche Produkte kochen, meist verträglich sind. Auch technologische Behandlungsmaßnahmen (Trocknung, Lagerung, Proteolyse) können zum Verlust der Allergenität führen.
Art des Kontaktes
Neben dem klassischen Weg, per ingestionum (orale Aufnahme), ist auch der Kontakt auf hämatogenen (Blutweg; selten), z. B. bei Schnittverletzungen im Rahmen der Lebensmittelzubereitung, oder auf perkutanen (Aufnahme über die Haut) Wege möglich. Des Weiteren wird auch eine Allergenberührung per inhalationem (Atemwege) als denkbar erachtet.
Häufige Allergene im Erwachsenenalter
Die Häufigkeit von Nahrungsmittelallergien hängt im Wesentlichen von den Verzehrgewohnheiten der jeweiligen Altergruppe und Population sowie von der allergenen Potenz ab. Gehäuft allergische Reaktion findet sich unter anderem bei Erdnüssen, Apfel, Soja, Tomate, Paprika, Nüssen, hier speziell die Erdnuss, die häufig heftige allergische Reaktionen oder einen anaphylaktischen Schock zur Folge haben, sowie Sellerie und Roggen.
Häufige Allergene im Kindesalter
Besonders Kleinkinder und Säuglinge können unter heftigem Erbrechen und starken Durchfällen leiden, infolge dessen die normale Entwicklung beeinträchtigt sein kann.
Kinder reagieren gehäuft allergisch auf Ei, Milch, Weizen/Dinkel, sowie Erdnuss und Soja.
Risikofaktoren
Einfluss haben die familiäre Prädisposition, also die genetische Konstellation, meint, dass eine geringes Allergierisiko besteht wenn keines der beiden Elternteile eine Allergie aufweist und ein hohes Risiko, wenn beide Eltern betroffen sind. Auch Umweltfaktoren, wie Klima oder Allergenexposition, haben eine gewisse Wirkung. Ebenfalls werden hoher sozialer Status, zu wenig frühkindliche Infekte und ein hoher Hygienestandart als Gefahr erachtet.
Symptome
Symptome können lokal oder systemisch auftreten. In den meisten Fällen werden Sie Hautsymptome (Juckreiz, Nesselsucht, Neurodermitis, Dermatitis, Ödeme) wahrnehmen. Auch können Magen-Darm-Trakt (Übelkeit, Diarrhö, Bauchschmerzen, Obstipation) und Atemwege (Asthma bronchiale, Husten, Schwellungen) in Mitleidenschaft gezogen werden. Allgemein registrieren Sie evt. Kopfschmerzen, Schwellungen, Fieber sowie Gewichtsverlust. Eine gefürchtete Komplikation ist der anaphylaktische Schock. Die Schwere der Erkrankung kann abhängig sein vom Sensibilisierungsgrad oder Wirkungsgrad der Allergene, sowie von der Frequenz der Allergenexposition und der Anwesenheit von absorptionsfördernden Substanzen, wie Gewürzen, Alkohol, Koffein, Acetylsalizylsäure. Ebenfalls entscheidend ist der Verarbeitungsgrad des Lebensmittels (roh vs. verarbeitet).
Verlauf
Der Verlauf einer Lebensmittelallergie variiert. Tritt sie im Kindesalter auf, können Sie zumeist mit einer Besserung oder sogar mit dem Abklingen der Allergie innerhalb der ersten Lebensjahre rechnen, da sich im Laufe der Zeit Immun- und Verdauungssystem vollständig entwickeln. Erwachsene leiden meist über Jahrzehnte an den Lebensmittelallergien, diese gehen dann nicht selten mit Heuschnupfen einher.
Diagnostik
Eine Lebensmittelallergie zu diagnostizieren erweist sich in vielen Fällen als schwierige Aufgabe. Zum einen, weil die Nahrung eine Vermengung mehrer Zutaten darstellt und zum anderen können die Allergene auch in versteckter Form enthalten sein.
Zunächst erfolgt die Anamnese, im Rahmen derer Sie nach Symptomen gefragt und Nahrungsprotokolle erstellt werden. Es folgt ein Hauttest, dessen Durchführung in verschiedenen Varianten möglich ist. Auch serologische Tests (Messung Gesamt-IgE und allergenspezifischer IgE-Antikörper) oder Diättests, charakterisiert durch Such- oder Eliminationsdiäten mit anschließenden Provokationsdiäten, die Sie nur unter ärztlicher Aufsicht bewerkstelligen dürfen (Gefahr: anaphylaktischer Schock), kommen hier zum Einsatz.
Therapie
Oberstes Gebot stellt die Allergenkarenz dar. Realisieren können Sie diese Maßnahme durch eine individuelle Diät mit Elimination der entsprechenden Allergene bzw. Lebensmittel, hierbei aber Alternativen finden um Nährstoffmängeln aus dem Weg zu gehen. Das Selbstherstellen von Speisen und damit der Verzicht auf Fertigprodukte kann sehr hilfreich sein. Wen vorgefertigte Produkte, dann auf die Zutatenliste achten. Auch sollten Stoffe vermieden werden, die zwar potentiell nicht allergen wirken, aber eine allergische Reaktion triggern können (Alkohol, bestimmte Medikamente, biogene Amine). Sie sollten auch mögliche Kreuzreakionen bedenken (z. B. Sellerie-Karotte-Beifuß-Gewürz-Syndrom). Eine weitere Methode der Therapie ist die Hyposensibilisierung, hierbei wird oral oder subkutan das Allergen, gewonnen aus nativem Material, mit steigender Dosis wiederholt appliziert. Die Wirkmechanismen sind zum Teil unbekannt. Bei multiplen und nur schwer eliminierbaren Nahrungmittelallergien kann eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Patienten die zu anaphylaktischen Schock neigen, müssen immer ein Notfallset (Adrenalinspray, Antihistaminika) mit sich führen
Prävention
Stillende Mütter sollten bekannte Allergene (Kuhmilch, Eier, Fisch) eliminieren und wenn möglich 4-6 Monate stillen, da so eine optimale Ernährung des Säuglings gewährleistet wird. Ist dies nicht durchführbar, nutzen Sie hypoallergene (stark hydrolysierte Molken- oder Vollmilchproteine; sämtliche Proteine in kleinen Bruchstücken, daher von Antikörpern nicht erkennbar) Säuglingsnahrung. Bevorzugt allergenarme Beikost (nach dem 4. Monat) füttern. Frischmilch, Soja, Eier und Fisch erst nach dem ersten Lebensjahr dem Kind anbieten. Auch inhalative Allergene, wie Hausstaub sowie Rauch meiden.
Ist grüner Tee gesundheitsfördernd?
November 2, 2007 by admin
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DGE zeigt, was an grünem Tee dran ist.
In den letzen Jahren greifen deutsche Verbraucher immer öfter zu grünem Tee. Neben Genuß und Kultur verbinden Viele mit grünem Tee verstärkt Wellness und Gesundheit. Das ursprünglich aus China stammende Getränk soll nämlich vor Karies, Krebskrankheiten, Arteriosklerose und anderen Zivilisationskrankheiten schützen. Mittlerweile sind sogar Getränke mit sogenanntem “Grüntee-Extrakt” auf dem Markt.
Die Fakten sind laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Grüner Tee enthält sekundäre Pflanzenstoffe, hauptsächlich Polyphenole. Diese wirken antibakteriell und bieten so möglicherweise einen gewissen Schutz vor Karies. Zudem fangen Polyphenole sogenannte freie Radikale ab, die Zellschädigungen verursachen können. Sie verhindern damit Reaktionen, die zur Entartung von Zellen und so zu Tumoren und Krebs führen können. Zudem werden bestimmte Blutfette, insbesondere Lipoproteine niedriger Dichte (LDL) vor Oxidation geschützt und so deren Ablagerung in Blutgefäßen verringern. Die DGE meint: Ob und welche Mengen an grünen Tee eine gesundheitsförderne Wirkung zeigen, ist nicht eindeutig belegt. Deshalb bedürfen die gesundheitsfördernden Wirkungen von grünem Tee weiterer Studien zur Überprüfung. Das gilt erst recht für Produkte mit Grüntee-Extrakten. Denn diese geben keinen Aufschluß darüber, wie hoch der tatsächliche Gehalt an den entsprechenden Wirksubstanzen des grünen Tees ist und ob diese noch wirksam sind. Wem er schmeckt, der kann grünen Tee bedenkenlos trinken. Grüner Tee ist jedoch ein Genußmittel und kein Heilmittel. Das Trinken von grünem Tee ist kein Ersatz für gesundheitsbewußtes Verhalten oder den täglichen Verzehr von frischem Obst und Gemüse. Für Kinder ist grüner Tee wegen seines Coffeingehaltes kein geeignetes Getränk.Grüner Tee und schwarzer Tee stammen von der gleichen Teepflanze (Camellina sinensis). Doch im Gegensatz zum schwarzen Tee werden beim grünen Tee die Blätter vor dem Trocknen nicht fermentiert, sondern nur mit heißem Dampf behandelt. Durch das Dämpfen nimmt der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen nur geringfügig ab. Hingegen verändern sich (oxidieren oder polymerisieren) bei der Herstellung von schwarzem Tee die Polyphenole zu größeren Polyphenolen und verlieren oder verändern so ihre Aktivität.
Zu den Polyphenolen im Tee zählen Gerbstoffe (Tannine), Catechine, Flavonoglycoside (Rutin) sowie Theaflavine und Thearubigine, die nur in schwarzem Tee vorkommen.
Polyphenole fangen freie Radikale ab, die durch Oxidation zu Zellschädigungen führen. Sie verhindern damit Reaktionen, die zur Entartung von Zellen und so zu Tumoren und Krebs führen können. Als besonders starker Radikalfänger gilt das Epigallocatechin. Sowohl grüner als auch schwarzer Tee enthalten Epigallocatechin. Da jedoch im grünen Tee das Epigallocatechin in fast 5 mal höherer Dosis vorliegt als im schwarzen Tee, kommt möglicherweise dem grünen Tee eine größere gesundheitsfördernde Wirkung zu.
Grüner Tee enthält mehr Gerbstoffe (Tannine) und ist deshalb viel herber im Geschmack als schwarzer Tee. Gerbstoffe wirken beruhigend auf Magen und Darm. Sie üben außerdem auf den Darm eine stopfende Wirkung aus. Gerbstoffe und andere Polyphenole beeinträchtigen aber auch die Eisenresorption. Sie bilden mit Eisen aus pflanzlicher Nahrung unlösliche Komplexe, so daß es für den Körper nicht mehr verfügbar ist. Eine negative Auswirkung des Teekonsums auf den Eisenstoffwechsel des Menschen wurde bisher jedoch nur in sehr wenigen Fällen und bei extremen Ernährungsgewohnheiten (wenig Eisen aus tierischen Lebensmitteln in der Nahrung) sowie hohem Teekonsum nachgewiesen. Nach neueren Veröffentlichungen werden mittlerweile die Aspekte des Zusammenspiels von Eisen und Polyphenolen beim Menschen eher positiv gesehen: Die Bindung von Eisen (Fe2+-Ionen) durch Polyphenole kann die Bildung von Sauerstoffradikalen und Lipidperoxidationsprodukten, insbesondere in den Lipiden niedriger Dichte (LDL), die sich in Blutgefäßen ablagern und zu Arteriosklereose führen können, unterdrücken. Möglicherweise ergibt sich hieraus eine schlüssige Erklärung für die Schutzwirkung des Tees vor Arteriosklerose und anderen Zivilisationskrankheiten.
Polyphenole (Theaflavine und Epicogallocatechingallat) wirken antibakteriell und bieten möglicherweise auch einen gewissen Schutz vor Karies. Zudem enthält Tee relativ viel Fluorid, welches über andere Mechanismen zum Schutz vor Karies beiträgt.
Prof. Helmut Erbersdobler, Kiel, Präsident der DGE, meint: “Im Gegensatz zu Ergebnissen in Tierversuchen haben epidemiologische Studien beim Menschen nicht einheitlich gezeigt, daß Teetrinker ein geringeres Risiko bezüglich der Tumorentstehung besitzen. Auch die Schutzwirkung des Tees vor Arteriosklerose ist nicht eindeutig geklärt. Die gesundheitlichen Wirkungen von Tee bedürfen weiterer Studien zur Überprüfung.”
Tipps für die Zubereitung von grünem Tee :
- Seine anregende und entwässernde Wirkung verdankt der grüne Tee dem Koffein. Eine Tasse grüner Tee (150 Milliliter) enthält, je nach Sorte und Zubereitung, etwa 20-50 Milligramm Koffein, etwa halb soviel wie eine Tasse Kaffee.
- In der Zubereitung ist grüner Tee sparsamer als schwarzer Tee. Für eine Tasse reichen 1,5 g bzw. für einen Liter 10 g Teeblätter aus. Der Tee wird mit 60 bis 70 Grad Celsius heißem Wasser übergossen und man läßt ihn maximal 3 Minuten ziehen, dann wird er in ein vorgewärmtes Gefäß umgegossen und sofort getrunken. Zieht grüner Tee länger, schmeckt er bitter.
Quelle: DGE- aktuell 25/99 vom 07.12.1999
Apfel: Symbol der Liebe und Schönheit
Oktober 27, 2007 by admin
Filed under Essen & Trinken
Eines mußt Du Dir gut merken, wenn Du schwach bist, Äpfel stärken.
Äpfel sind die beste Speise, für zuhause, für die Reise,
für die Alten, für die Kinder, für den Sommer, für den Winter,
für den Morgen, für den Abend, Apfelessen ist stets labend.
Äpfel glätten Deine Stirn, bringen Phosphor ins Gehirn,
Äpfel geben Kraft und Mut und erneuern Dir das Blut.
Darum mein Freund so lass Dir raten, esse frisch, gekocht, gebraten,
täglich ihrer fünf bis zehn, wirst nicht dick, doch jung und schön
und kriegst Nerven wie ein Strick, Mensch im Apfel liegt Dein Glück.
Essen wir uns fit und gönnen uns einen Apfel am Tag
In Deutschland steht der Apfel ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Wir verzehren knapp 40 kg pro Jahr und liegen damit auf Platz 1 in Europa. Der Apfel ist die älteste Frucht der Erde. Schon Adam wurde der verführerische Apfel zum Verhängnis.
Der Apfel ist nicht nur eine ideale Zwischenmahlzeit. Mit etwa 50 Kalorien pro 100 Gramm und seinem hohen Wassergehalt ist der Apfel gleichzeitig Diätnahrungsmittel und Durstlöscher zugleich. Er reinigt die Zähne und stärkt das Zahnfleisch.
Besonders reich an Vitamin C und Mineralstoffen ermöglicht der Apfel uns die Eisenaufnahme und gibt uns Kraft, macht munter und verringert Schädigungen von Zellen und Gewebe. Also auch für eine schöne und gesunde Haut sollte der Apfel in unserer Zwischenmahlzeit nicht fehlen.

