Pollenallergien und Mittel gegen Allergien
April 21, 2011 by admin
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Wenn im Frühjahr die Bäume, Sträucher und Blumen wieder blühen, fängt für viele Menschen eine Zeit der Nieserei und Augentränen an. Mittlerweile gibt es viele Millionen Menschen, die unter Pollenallergien, welche auch als Heuschnupfen bekannt sind, leiden. Eine Pollenallergie entsteht durch die Unverträglichkeit bestimmter Stoffe in den Pollen. Besonders häufig treten Pollenallergien gegen Birken, Gräser und Haselnusssamen auf. Diese Liste lässt sich jedoch auf fast alle Gewächse von Baum und Busch erweitern.
Wenn jemand unter einer Pollenallergie leidet, dann treten bei leichteren Fällen Symptome wie Niesen, tränende Augen und leichter Ausschlag auf. Ist man hingegen schwerer davon betroffen, dann können sich auch Atemnot, Juckreiz, brennende Augen und lebensbedrohliche Kreislaufprobleme hinzu gesellen.
Je nach Art und Schwere der Pollenallergie gibt es jedoch viele Mittel, die gegen Pollenallergien helfen können. Dies können Medikamente oder auch Spritzen sein. Wer den Frühling in vollen Zügen genießen möchte, der kann schon im Herbst und Winter etwas gegen seine Pollenallergie tun.
Der Arzt kann mit Hilfe einer Hyposensibilisierung Allergoide unter die Haut spritzen, deren Anzahl stufenweise erhöht wird. So hat der Körper die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum gegen diese Allergien immun zu werden. Bis man auf eine spezielle Allergie nicht mehr allergisch reagiert, sollte man mehrere Therapien über einen Zeitraum von 3 Jahren absolvieren, bis sie nicht mehr auftritt. Geht man während einer Pollenallergie zum Arzt, kann dieser die Allergie mit Antibiotika oder auch mit Medikamenten wie z. B. Antihistaminika oder Cortison lindern.
Neben wirksamen Medikamenten gibt es aber auch zu Hause einige Mittel die zur Vermeidung von Heuschnupfen beitragen können. Gut bewährt hat sich ein Staubsauger mit Pollenfilter, der auch alle Blüten von draußen mit aufsaugt. Im Schlafzimmer tagsüber das Fenster schließen, die Bettwäsche und Matratze regelmäßig reinigen und vor dem Zubettgehen das Schlafzeug abbürsten und die Haare waschen.
Was tun bei Nasenpolypen?
Juni 27, 2010 by admin
Filed under Gesundheit
Nasenpolypen sind gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut. Die Größe kann variieren und von wenigen Millimetern bis mehreren Zentimetern reichen und somit die ganze Nase verschließen. Die Entstehung von Nasenpolypen ist noch nicht genau erforscht, jedoch kann eine individuelle Veranlagung diese ebenso hervorrufen wie Allergien oder eine häufige Entzündung der Nasenschleimhaut. Polypen bestehen aus Bindegewebe und enthalten Flüssigkeit; aus diesem Grund gehen die Nasenpolypen oft mit einer Sekretabsonderung einher.
Polypen kommen in den häufigsten Fällen an der Nasenschleimhaut vor, können jedoch auch an anderen Stellen des Körpers auftreten. Auch im Magen-Darm-Bereich, an der Harnblase und sogar an den Zähnen können Polypen vorkommen. Nasenpolypen können in jedem Alter auftreten.
Da die Polypen zwar meist ungefährlich sind, den Patienten aber dennoch belasten, sollten sie schnellstmöglich behandelt werden. In den meisten Fällen treten die Polypen auf beiden Seiten der Nase auf. Ist nur eine Nasenseite betroffen, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, da eine Tumorerkrankung in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden kann. Meist gehen Nasenpolypen mit einer behinderten Nasenatmung einher, auch ein eingeschränktes Riechvermögen sowie eine näselnde Stimme sind Symptome bei dieser Erkrankung. Besonders im Liegen wird das Atmen erschwert; betroffene Personen schnarchen dann häufig. Sind Augen und Knochen geschwollen, kann schlimmstenfalls eine Gehirnhautentzündung, die sogenannte Meningitis, entstehen. In diesem Fall sollte der Patient schnellstens ins Krankenhaus gebracht werden. Bei Kindern ist auch eine Mittelohrentzündung eine häufige Folge von Nasenpolypen.
Die Therapie von Polypen richtet sich in erster Linie nach deren Ausprägung und Größe. In den meisten Fällen aber werden die Polypen in einer einfachen Operation entfernt; gleichzeitig werden die Ausgänge der Nasennebenhöhlen vergrößert. Die Polypen werden dann mithilfe einer Metallschlinge entfernt; mittlerweile ist auch die Behandlung per Laser weit verbreitet. Im Anschluss an diese Operation sollten Patienten wenn möglich ein besonderes Augenmerk auf die Nasenhygiene geben. Spezielle Nasenduschen mit Salzwasser und Inhalationen sind hier besonders gut geeignet. Kortison-Nasensprays sind bei der Therapie von Nasenpolypen ganz wichtig; die Anwendung sollte bestenfalls etwa sechs bis zwölf Monate dauern. Nach einer Operation kann dieses Spray das erneute Auftreten der Polypen verhindern beziehungsweise bestenfalls sogar eine Operation herauszögern oder verhindern.
Lachyoga – Hasya-Yoga – Lachen ist gesund
Februar 24, 2010 by admin
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Schon Aristoteles wusste: “Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit.”. Lachen wird als gezielte Übung verstanden, mit der Menschen ihre Atmung festigen und ihre Seele befreien. Und genau darum geht es beim Hasya-Yoga, dem Lachyoga.
Das Lachyoga und seine Ursprünge
Lachen als gezielte Übung einzusetzen ist jünger als viele denken mögen. Es wurde 1995 von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria in Mumbai entwickelt. Dabei verband er gezielte Atemübungen aus dem klassischen Yoga, das Pranayama, mit der modernen therapeutischen Wirkweise des Lachens. Gelacht wird dabei ohne erkennbaren Grund, sondern nur aufgrund gezielter Lachlaute und der entsprechenden Mimik. Diese Form des Lachens ist sehr ansteckend und sorgt schnell für Heiterkeit, wie ein kurzer Film aus der Pariser Metro zeigt.
Er gründete zahlreiche Lachclubs und legte den ersten Sonntag im Mai als Weltlachtag fest. Schnell entstand daraus eine Bewegung, die sich rasant von Indien aus über den ganzen Globus verbreitete und auch hierzulande zahlreiche Anhänger findet.
Lachen ist gesund. Die positive Wirkung des Lachens – Seit jeher bekannt
Aus Zitaten berühmter Menschen ist zu entnehmen, dass Lachen schon immer in dem guten Ruf stand, für die Gesundheit förderlich zu sein und die Lebensqualität zu verbessern. So wusste Carl Ludwig Schleich (1859-1922), ein deutscher Arzt und Erfinder der Anästhesie: „Lachen ist Ebbe und Flut unseres Zwerchfells. Es ist eine Form forcierter Atmung aus Lustgefühl: Sehnsucht nach Gleichgewicht.“
Dieses Zitat trifft den Kern des Lachyoga. Die Atmung wird bewusst gelenkt, um durch die Lachbewegungen, die im Zwerchfell hervorgerufen werden, das innere Gleichgewicht zu stabilisieren und zu positiver Ausgeglichenheit zu gelangen.
Der englische Pfarrer Laurence Sterne (1713-1768) ging noch einen Schritt weiter: „Durch Lächeln und noch mehr durch Lachen wird die kurze Spanne des Lebens verlängert.“ Lange bevor Lachyoga als gezielte therapeutische Übung ins Leben gerufen wurde, bedienten sich Menschen bereits der Wirkung, die Lachen auslösen kann.
Gelotologie – Lachen als Gegenstand der Wissenschaftsforschung
Aus dem Altgriechischen stammt der Begriff “gelotos”, der „Das Lachen“ bedeutet. Die Gelotologie ist demnach die Lehre vom Lachen und seinen Auswirkungen. Gelotologen aus aller Welt beschäftigen sich mit den Fragen, wie Lachen auf den Körper, auf die Psyche und auf das allgemeine Wohlbefinden wirkt. So wirkt Lachen erstaunlich zur Bekämpfung von Schmerzen und Stresssymptomen, auch hat es nachweisbare Wirkung auf Gedankenmuster. Das bedeutet, dass die Lachbewegung, bei der viele größere und kleinere Muskelgruppen sehr schnell kontrahiert werden, eine Veränderung in den Gedankenmustern zur Folge hat. Wer lacht, sieht also viele Dinge plötzlich anders und leichter.
Yoga Lachen – Kleine Übungsbeispiele
Das Hühnerlachen
Beim Hühnerlachen stellt sich die Gruppe gemeinsam in den Raum und macht mit den Armen kurze Flügelschlagbewegungen, ähnlich wie beim „Ententanz“, der auf keinem Volksfest im Bierzelt fehlen durfte. Dabei werden kurze, sich sehr schnell wiederholende, hohe Lachlaute ausgestoßen. Zu den imitierten Flügelschlagbewegungen erklingen also schnelle Hi-hi-hi-Laute. Mit dieser Übung werden in Kürzester Zeit sehr viele Muskelgruppen beansprucht, die Atmung wird so stark trainiert, dass man anschließend außer Atem ist, als ob man eine große Runde gejoggt wäre. Dieses Lachen ist körperliche Beanspruchung verbunden mit seelischer Wohltat. Anschließend fühlt man sich glücklich und ausgeglichen.
Das Löwenlachen
Das Löwenlachen kombiniert eine alte Yoga-Übung, den „Löwen“, mit moderner Lachtherapie. Wie aus dem klassischen Hatha-Yoga bekannt, werden beim Löwenlachen die Augen ganz weit aufgerissen und die Zunge soweit es möglich ist herausgestreckt. Die Hände werden zu Krallen geformt und seitlich neben dem Kopf gehoben. So beängstigend man in dieser Haltung auch aussehen mag, spätestens wenn statt des tiefen Brüllens aus dem Bauch heraus ein schallendes, tiefes Bauchlachen erklingt, wirkt diese Übung belustigend und grotesk. Gesund ist sie allemal: Beteiligte Organe werden gereinigt und entspannt, und der Halsbereich wird besonders gut durchblutet. Auch soll die Übung im Kehlkopfbereich an der Schilddrüse eine entgiftende Wirkung haben.
Wo kann man Lachyoga lernen?
In vielen Städten Deutschlands wurden Lachclubs eröffnet, in denen sich die Menschen unter fachlicher Anleitung zum gemeinsamen Lachen ohne Grund treffen. Unter www.lachbewegung.de findet man eine Liste der offiziellen Lachclubs in Deutschland, auch downloadbar als PDF.
Richtig atmen für Körper und Geist
Juni 14, 2008 by admin
Filed under Sport & Fitness
Ein Leben ohne Sauerstoff ist unmöglich. Durch den Sauerstoff werden unsere inneren Organe – in erster Linie unser Gehirn – durchblutet. Je älter wir werden, desto schlechter wird die Atmung. Grund hierfür ist meist die Fehlhaltung der Wirbelsäule, Verkrampfung aus psychischen Gründen oder Übergewicht. Daher sollten wir uns täglich entspannte – und natürlich richtige – Atemübungen gönnen.
Besondern effektiv und gesund ist die Bauchatmung. Hierbei wird viel Sauerstoff in die Lungen aufgenommen und die Durchblutung gefördert. Erkennen kann man die Bauchatmung daran, daß sich die Bauchdecke beim atmen hebt.
Ein kleines Beispiel für richtiges Atmen:
Legen Sie sich mit leicht angewinkelten Knien auf den Rücken und versuchen Sie, Ihre Muskeln vor der Übung zu lockern. Achten Sie bitte auch darauf, keine einengende Kleidung zu tragen und den Raum gut zu durchlüften. Los geht’s.
Einatmen
Atmen Sie durch die Nase ein.
Ausatmen
Atmen Sie ebenfalls durch die Nase langsam und konzentriert aus. Sprechen Sie dabei in Gedanken langsam ein zweisilbiges Wort, zum Beispiel “Ruhe”. Wiederholen Sie diese Übung beliebig oft.
Wichtig: Atmen Sie so schnell oder langsam, wie es für Sie am bequemsten ist.
Quelle: TK-Online
Eine gute Atemtechnik kann man bei einem speziellen Therapeuten erlernen. Auch bieten Volkshochschulen und Krankenkassen häufig Kurse an.

