Das menschliche Gehör

März 23, 2010 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Wie funktioniert eigentlich das menschliche Gehör? Welche Vorgänge ermöglichen es, dass Sie die Umgebung auditiv wahrnehmen können?

Die Funktion des Ohrs

Der Mensch kann hören, da jedes Geräusch Schallwellen erzeugt; diese werden durch die Luft getragen und erreichen schließlich das Hörorgan des Menschen, das Ohr. Dort werden die Schallwellen aufgenommen und schließlich in Geräusche umgewandelt.

Das Ohr selbst besteht aus drei Teilen: dem Außen-, dem Mittel- und dem Innenohr. Nach außen sichtbar ist die Ohrmuschel, an die der sogenannte Gehörgang anschließt. Das Außenohr endet am Trommelfell; hier kommen die von außen produzierten Schallwellen an und bringen das Trommelfell in Bewegung. Durch diese Bewegungen überträgt das Trommelfell die wahrgenommenen Schallwellen an das Innenohr. Über drei kleine, nur wenige Millimeter lange Knöchelchen, die Hammer, Amboss und Steigbügel genannt werden, gelangen nun die Schallwellen vom Außen- in das Innenohr.

Im Innenohr übernimmt vor allem die Hörschnecke eine wichtige Aufgabe. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Mittelohr und dem Hörnerv her, der letztlich dafür sorgt, dass die Schallwellen in Impulse umgewandelt und im Hirn als Geräusche interpretiert werden. In der Schnecke befinden sich die eigentlichen Sinneszellen, die Haarzellen. Sie bewegen sich und stellen die Reizsignale her, die den Hörnerv aktivieren.

Schützen Sie ihr Gehör

Das menschliche Gehör ist ein sehr empfindliches System und ein extrem wichtiger Sinn des Menschen. Was das menschliche Gehör leistet, ist beeindruckend. Schließlich ist es in der Lage, selbst kleinste Eindrücke wahrzunehmen und in Geräusche umzuwandeln. Weil das menschliche Gehör so empfindlich ist, ist es besonders wichtig, dass Sie Ihr Gehör schützen. Einmal aufgetretene Schäden im Ohr sind zumeist irreparabel. Schäden entstehen vor allem durch Lärm; die heutige Gesellschaft und Welt ist so laut, dass unser Gehör eigentlich nicht dafür geschaffen ist. Ständig sind wir von zu lauten Reizen umgeben, die auf Dauer das Gehör schädigen können. Lärm durch Verkehr, laute Werkzeuge oder durch laute Musik können dem Ohr dauerhaft schaden und nicht nur zu einem Verlust der Hörqualität, sondern auch zu anderen Krankheiten wie Tinitus führen. Daher empfiehlt es sich, einen Gehörschutz bei sich zu tragen, wenn man weiß, dass man mit Lärm konfrontiert werden kann.

Diese Ansicht wurde jedoch bereits vor einigen Jahren durch eine Studie der Hochschule Aalen angefochten. Es konnte bei dieser Studie kein signifikanter Unterschied der Hörqualität bei Menschen, die einen MP3 Player verwenden und Menschen, die noch nie einen MP3 Player besessen haben, festgestellt werden. Viel schlimmer waren hierbei sogenannte Knalltraumata. Menschen, die durch einen lauten Knall kurzzeitig ihr Gehör verloren haben, oder zumindest einen kurzzeitigen Hörverlust erlebt haben, wiesen größere Schäden auf als Menschen, die Ihren MP3 Player zu laut aufdrehen.

Nichtsdestotrotz ist diese Studie kein Grund sein Gehör nicht trotzdem zu schützen, gerade wenn man täglich erhöhten Lärmbedingungen ausgesetzt ist. Hörschäden verringern die Lebensqualität und dementsprechend sollte man vorbeugen wo es nur geht!

Fußbad – Gegen Fußpilz, Hornhaut und Stress

März 4, 2010 by admin  
Kategorie: Beauty & Pflege

Ein Fußbad dient nicht nur dazu den Fuß zu behandeln, sondern hat Auswirkungen auf den ganzen Körper und auch die Seele. Beim Fußbad wird das Bein ab der Wade abwärts ins Wasser eingetaucht. Für die Durchführung benötigen Sie ein etwas größeres Gefäß, wie etwa eine Wanne oder einen großen Eimer. Natürlich können Sie die strapazierten Gliedmaßen auch in der Badewanne behandeln. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten ein Fußbad durchzuführen. Nach einem jeden Fußbad ist eine entspannende Fußmassage natürlich der krönende Abschluss.

Das kalte Fußbad

Wenn Sie sich abhärten wollen oder auf eine allgemeine Kräftigung des Körpers abzielen, Sie unter Schlaflosigkeit oder Stress leiden, ist das kalte Fußbad genau das richtige. Durch das kalte Wasser lösen Sie Wärmestauungen im ganzen Körper, so können Sie Kopfschmerzen oder Hitzewallungen bekämpfen. Die Wassertemperatur beim kalten Fußbad sollte bei etwa 15 Grad liegen. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, stellen Sie den Fuß für maximal 60 Sekunden ins kalte Wasser. Anschließend streifen Sie das Wasser ab und stecken Ihre Füße in warme Socken.

Das warme Fußbad

Ein warmes Fußbad hilft Ihnen nicht nur dabei Krankheiten zu bekämpfen, sondern wärmt den ganzen Körper angenehm auf. Durch den Zusatz von speziellen Badesätzen oder ätherischen Ölen aus der Apotheke lassen sich unter anderem Fußpilze oder Hornhäute am Fuß behandeln. Zusätzlich wirkt das warme Wasser entkrampfend und hilft Ihnen bei Nervosität. Die Wassertemperatur sollte zwischen 28 und 38 Grad liegen. Je nach Temperatur kann das Fußbad bis zu 30 Minuten dauern. Sie sollten allerdings darauf achten, dass das Wasser während der Anwendung nicht zu kalt wird. Um die Wirkung intensiver wahrzunehmen, duschen Sie Ihre Füße nach dem warmen Fußbad noch kalt ab.

Das Wechsel-Fußbad

Wie der Name vermuten lässt, wird beim Wechsel-Fußbad mehrmals zwischen kaltem und warmem Wasser gewechselt. Besonders bei Kreislaufproblemen sollten Sie das Wechsel-Fußbad ausprobieren. Auch ein ständig kalter Fuß wird bekämpft und die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt. Zum Anfang erfolgt eine etwa 10-minütige Anwendung im zwischen 36 und 38 Grad warmen Wasser. Anschließend tauchen Sie die Füße für 10 bis 20 Sekunden in das 15 Grad kalte Fußbad. Diesen Vorgang wiederholen Sie zwei bis drei Mal. Zum Abschluss sollten Sie immer eine Kaltanwendung durchführen. Anschließend verpacken Sie Ihre Füße wieder in warme Socken und entspannen sich.

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