Hygiene Standards im Krankenhaus

Dezember 7, 2009 by admin  
Kategorie: Gesundheit

Ein Krankenhausaufenthalt ist eine Erfahrung, die sich keiner wünscht und die doch fast niemandem im Leben erspart bleibt. Neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind Sie als Patient gefordert, in einer Ihnen unbekannten Umgebung möglichst schnell wieder gesund zu werden. Dafür müssen neben der richtigen ärztlichen Versorgung und der bestmöglichen Behandlung auch hygienische Standards eingehalten werden. Diese hygienischen Standards sind gesetzlich festgelegt und werden streng überprüft. In vielen Krankenhäusern gibt es Hygieneteams, die einer nationalen Hygienekommission unterstehen. Diese Teams kümmern sich vor Ort um die Umsetzung der Standards.

Oberstes Ziel der Hygiene im Krankenhaus ist die Prävention von Infektionen. Das bedeutet, dass sich Krankheiten, die im Krankenhaus behandelt werden, nicht weiter ausbreiten dürfen. Durch eine Ausbreitung wären nicht nur andere PatientInnen, sondern auch Pflegepersonal und ÄrztInnen gefährdet. Dadurch könnten sich Infektionen auch leicht außerhalb des Krankenhauses verbreiten. Deshalb wird in Krankenhäusern die Infektionsrate regelmäßig streng kontrolliert, um so genannte Hospitalinfektionen zu vermeiden. Eine konkrete Maßnahme ist die Isolation von PatientInnen mit hoch ansteckenden Krankheiten wie Tuberkulose.

Zur Hygiene gehört außerdem die strenge Einhaltung und Durchführung von Infektionskontrollen und Hygienemaßnahmen, wie z.B. das Tragen von Einweghandschuhen. Bereits in der Aus- und Weiterbildung werden Pflegepersonal und ÄrztInnen in der Umsetzung von Hygienemaßnahmen geschult. Als Patient werden Sie während Ihres gesamten Krankenhausaufenthaltes mit der Anwendung dieser Maßnahmen konfrontiert. Ein Tipp: seien Sie nicht nur Patient, sondern auch Beobachter. Denn die Einhaltung von hygienischen Standards spielt auch in Ihrem Genesungsprozess eine entscheidende Rolle. Werden Einweghandschuhe verwendet? Wie steht es um Abfallentsorgung? Wie oft wird Krankenhauswäsche gewechselt? Sind genügend Desinfektionsmittel vorhanden? Wie oft werden die sanitären Anlagen gereinigt?

Die modernste Ausstattung und Technik in einem Krankenhaus nützt wenig, wenn Hygienevorschriften nicht eingehalten werden. Für eine zeitgemäße, medizinische Versorgung und Betreuung sind hygienische Standards ein entscheidender Faktor. Einfache Maßnahmen wie die Verwendung von Einweghandschuhen lassen sich auf einen Blick kontrollieren. Neben den unangenehmen Folgen für Sie als Patient und die Beeinträchtigung Ihrer persönlichen Lebensqualität, sind die direkten und indirekten Kosten einer Hospitalinfektion nicht zu unterschätzen. Nicht zuletzt deshalb ist die Krankenhausleitung an einer strengen Einhaltung und Durchführung von Infektionskontrollen und Hygienemaßnahmen interessiert. Hier kann bereits durch sehr kostengünstige Maßnahmen einiges erreicht werden.

Effektive Haarentfernung mit einem Epilierer

Dezember 1, 2009 by admin  
Kategorie: Beauty & Pflege

Eine der zuverlässigsten und vor allem nachhaltigsten Formen der Haarentfernung ist das Epilieren. Allerdings sollten ein paar sprichwörtliche Spielregeln dabei tunlichst befolgt werden: Um die Haut für einen Zeitraum von mehreren Wochen von unerwünschtem Haarwuchs zu befreien, sollten die Härchen über eine Länge von zwei bis fünf Millimetern verfügen. So kann sie der Epilierer gut fassen und weitgehend schmerzfrei entfernen. Sofern die Haare bereits länger gewachsen sind, sollten sie beispielsweise mit einem Rasierer zuvor getrimmt werden. Beim Epilieren ist zu bedenken, dass auf der Haut mit einer solchen Behandlung Tausende von kleinen Wunden erzeugt werden. Das liest sich jedoch zunächst schlimmer, als es tatsächlich ist.

Die Haut sollte vor dem Epilieren gründlich gereinigt werden. Um ein möglichst optimales Ergebnis zu erreichen, sollte der Einsatz des Epilierers erst erfolgen, wenn die Haut vollständig getrocknet ist. Anderenfalls kleben die Härchen auf der Haut fest und können von dem Gerät nicht richtig erfasst werden. Ein allzu hektisches Hin- und Herfahren des Gerätes sorgt lediglich für vermeidbare Irritationen der Haut. Der Epilierer sollte nach Einschalten ruhig im rechten Winkel und entgegen der Haarwuchs-Richtung über Arme und Beine geführt werden, um nicht nur ein gutes, sondern auch ein möglichst schonendes Ergebnis zu erzielen. Anschließend sollte die Haut mit einer beruhigend wirkenden Creme versorgt werden, um sie vor Reizungen oder Entzündungen zu schützen. Die Verwendung von Parfums und Seifen sollte für die nächsten Stunden unterbleiben. Der Epilierer sollte nach jeder Anwendung sehr gründlich gereinigt werden. Je nach Gerät kann dies unter fließendem Wasser oder trocken mit einem kleinen Bürstchen erfolgen.

Das Epilieren der sogenannten Bikini-Zone und der Achselhöhlen sollte nur von Menschen versucht werden, die weitestgehend unempfindlich gegen Schmerzen und Reizungen sind. Der Markt bietet zwar mittlerweile Geräte an, mit denen es teilweise unter fließendem Wasser möglich sein soll, auch diese sehr empfindlichen Zonen schmerzloser zu epilieren, dennoch sind diese Körperpartien natürlich wesentlich sensibler, als die Arme und Beine. Um die Behaarung in den Achseln und in der Bikini-Zone zu entfernen, sollten empfindlichere Menschen lieber eine Rasur oder Enthaarungscreme ausprobieren. Für die Haare auf Armen und Beinen ist jedoch das Epilieren eine der wirkungsvollsten Methoden, um sich von unerwünschtem Haarwuchs für mehrere Wochen zu befreien.

Der Turnus einer Haarentfernung mit Epilierer hängt maßgeblich vom individuellen Haarwuchs ab: Bei manchen Anwendern ist es vollkommen ausreichend, alle drei bis vier Wochen eine Epilierung durchzuführen. Andere Menschen haben einen so starken Haarwuchs, dass sich bereits nach kurzer Zeit die nächsten Haare zeigen. Dennoch sollte mit der Haarentfernung grundsätzlich gewartet werden, bis die Härchen über eine Länge von zwei bis fünf Millimetern verfügen. Viele Epilierer können in ihrer Stärke reduziert werden, so dass jeweils weniger Haare samt Wurzeln aus der Haut gezogen werden. Das Epilieren dauert dann entsprechend länger, ist aber nicht ganz so schmerzhaft. Um nach der Epilation dem möglichen Einwachsen von Haaren entgegen zu wirken, bietet sich beispielsweise ein regelmäßiges Peeling der betreffenden Hautpartien an.

Beim Rasieren und bei der Anwendung von Cremes zur Haarentfernung werden die Haare lediglich an der Hautoberfläche abgetrennt. Sobald die Haare nachwachsen, bilden sich dem entsprechend kleine Stoppeln, die recht unangenehm sein können. Bei der Haarentfernung mit Wachs werden die Härchen samt Wurzeln aus der Haut gerissen, was jedoch durch das ruckartige Herausreißen mitunter viel schmerzhafter ist, als das Epilieren. Beim Epilieren werden die Härchen samt Wurzeln durch rotierende Walzen oder Scheiben aus der Haut entfernt. Die Haut sollte während dieses Vorgangs gespannt bzw. glatt gezogen werden. Dadurch wird ein besseres Ergebnis erzielt, das zudem mit weniger Schmerzen verbunden ist. Je öfter epiliert wird, desto langsamer wachsen die Haare nach. Zudem werden sie mit der Zeit immer feiner und wirken weniger störend.

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